Zum Inhalt springen

Header

Im Hintergrund der Check-Point an der Allenby-Brücke, im Vordergrund drei Wegweiser in Hebräisch, Arabisch und Englisch.
Legende: Künftig ist der einzige Grenzübergang zu Jordanien rund um die Uhr geöffnet. Reuters
Inhalt

Israel vor Trumps Besuch Eine «Geste des guten Willens» für die Palästinenser

Kurz vor dem Besuch des US-Präsidenten macht Israel den Menschen im Westjordanland wirtschaftliche Zugeständnisse.

  • Das israelische Sicherheitskabinett hat eine Reihe von Beschlüssen gefasst, die laut eigenen Angaben den Palästinensern im Westjordanland das Leben erleichtern sollen.
  • US-Präsident Donald Trump habe Israel um vertrauensbildende Massnahmen gegenüber den Palästinensern gebeten, teilt das Kabinett weiter mit.
  • Heute wird Trump in Israel erwartet, am Dienstag ist eine kurze Visite im besetzten Westjordanland geplant.
  • Unter anderem will er den seit drei Jahren stockenden Friedensprozess zwischen Palästinensern und Israeli wieder in Gang bringen.
  • Im Vorfeld erklärte der US-Präsident, ein Friedensschluss könne «nicht so schwer sein, wie die Leute es in all den Jahren gedacht haben».

Das israelische Sicherheitskabinett hat unter anderem beschlossen, den Bau zweier Industriegebiete im palästinensischen Westjordanland zu genehmigen. Zudem soll der Grenzübergang an der Allenby-Brücke, die das Westjordanland mit Jordanien verbindet, künftig rund um die Uhr geöffnet sein.

Neu sollen Palästinenser im Westjordanland auch Baugenehmigungen für Gebiete erhalten, die unter israelischer Sicherheitskontrolle stehen (C-Gebiete), wie israelische Medien berichten.

Gleichzeitig beschloss das Kabinett, ein Gremium zu schaffen, das innert dreier Jahre prüfen soll, ob unerlaubte israelische Siedlungen im Westjordanland legalisiert werden können.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

9 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Friedrich Straubinger  (Friedrich)
    Welche Zugeständnisse machen die Palästinenser um den Friedensakt weiter voranschreiten zu lassen? Der Friedensprozess ist keine Einbahnstraße auch Völkerrechtlich sollten die Palästinenser mal anfangen Resolutionen umzusetzen und nicht nur immer mit den Finger auf Israel zeigen. Es ist ja im Trend und ist ja auch gewollt Israel zu dämonisieren, aber deswegen ändern sich die Fakten nicht.
  • Kommentar von Nicolas Dudle  (Nicolas Dudle)
    Das ist nicht einmal ein Zückerchen, sondern ein Saccharinplättchen...
  • Kommentar von S. Buso  (Misotheist)
    Heuchelei pur, das ist offensichtlich, man kann Israel nicht trauen..aber für Trump reichts wahrscheinlich.