Eine Tote und mehrere Verletzte bei Schiessereien in Texas

In der Innenstadt von Austin im US-Bundesstaat Texas ist es in kurzer Entfernung zu zwei Schiessereien gekommen. Ein Täter konnte überwältigt werden, der andere ist noch flüchtig. Bei keinem der Vorfälle handelt es sich um einen Amoklauf.

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Bildlegende: Die Polizei hat die Innenstadt von Austin abgeriegelt. (Symbolbild) Reuters

In der US-Stadt Austin haben in der Nacht auf Sonntag Schüsse Angst und Panik auslöst. Eine Frau wurde nach Angaben des örtlichen Rettungsdienstes und der Polizei tödlich getroffen. Befürchtungen, es könnte sich bei dem Täter um einen Amokschützen handeln, bewahrheiteten sich nicht. Die Polizei geht von zwei separaten Vorfällen aus.

Drei Menschen wurden mit Schussverletzungen ins Krankenhaus gebracht, teilte der Rettungsdienst von Austin und dem Bezirk Travis County am Sonntagmorgen mit.

Erster Vorfall in belebtem Ausgeh-Viertel

Die Schüsse seien nah beieinander in einer belebten Gegend gefallen, deshalb sei zunächst ein möglicher Amokschütze befürchtet worden, sagte Polizeisprecher Brian Manley. Die Polizei hatte auf Twitter vor den Schüssen gewarnt. «Haltet Euch von der Innenstadt fern», twitterte die Polizei.

Manley sagte, der erste Vorfall habe sich um kurz nach 2 Uhr morgens in einer Strasse mit vielen Ausgeh-Lokalen ereignet. Schüsse fielen, und es folgten chaotische Szenen, Menschen seien in alle Richtungen geflüchtet. «Nach ersten Erkenntnissen gab es einen Tumult...und der Verdächtige hat eine Waffe gezogen und begonnen, in die Menge zu schiessen», sagte Manley.

Zweiter Schütze wurde von Zeugen überwältigt

Fünf Menschen wurden demnach getroffen. Ein Schussopfer habe die Behandlung verweigert, eine junge Frau sei am Tatort gestorben. Ob sich Opfer und Täter kannten, werde noch ermittelt. Nach dem Schützen wird weiterhin gefahndet, wie die Polizei mitteilte. Es sei auch nicht bekannt, ob er noch bewaffnet sei.

Kurz danach wurde auch in einem Parkhaus ein Schuss abgefeuert. Der Schütze sei von Zeugen entwaffnet und ins Krankenhaus gebracht worden. Die Polizei bat Zeugen um Handyvideos von den Ereignissen.