Ende der Flut in Deutschland in Sicht

In den deutschen Hochwassergebieten sinken die Pegelstände. Wegen weicher Deiche besteht aber nach wie vor die Gefahr von Dammbrüchen. Regenschauer belasten mancherorts die Deiche der Elbe zusätzlich.

Die Bewohner der Altstadt-Insel von Hitzacker im norddeutschen Bundesland Niedersachsen durften in ihre Häuser zurück. Für die Menschen in Lauenburg in Schleswig-Holstein bleibt eine Rückkehr weiter ungewiss. Im ostdeutschen Bundesland Sachsen-Anhalt standen nach wie vor viele Dutzend Quadratkilometer unter Wasser.

EU-Finanzkommissar Janusz Lewandowski sicherte in Brüssel den Flutopfern in Deutschland zügige Hilfen zu. Voraussetzung sei, dass die Schäden erfasst und ein Antrag auf Hilfe aus dem Europäischen Solidaritätsfonds gestellt werde.

Der Vorsitzende des Ausschusses für Haushaltskontrolle im Europaparlament, Michael Theurer, rechnete laut Mitteilung mit bis zu 500 Millionen Euro der EU. Am Donnerstag hatten deutsche Regierung und die 16 deutschen Bundesländer einen Hilfsfonds von etwa acht Milliarden Euro beschlossen.