Erdrutsch in den USA fordert mehrere Tote

Im US-Bundesstaat Washington hat eine Schlammlawine mehrere Häuser mit sich gerissen. Dabei kamen mindestens acht Menschen ums Leben. Die Suche nach Vermissten wird zum Wettlauf mit der Zeit.

Ein zerstörtes Haus, Schlamm und Trümmer auf einem Highway in der Kleinstadt Oso in den USA. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Ein zerstörtes Haus, Schlamm und Trümmer auf einem Highway in der Kleinstadt Oso in den USA. Keystone

Innerhalb von Sekunden war alles weg: In der kleinen Stadt Oso im US-Bundesstaat Washington hat eine Schlammlawine mehrere Häuser mit sich gerissen und Menschen unter sich begraben.

Dabei kamen nach Angaben der Behörden mindestens acht Menschen ums Leben. Mehrere werden noch vermisst. Eine Frau schilderte in der «Seattle Times», sie habe mit einer Freundin im Wohnzimmer gesessen, als sie ein Krachen hörte. Plötzlich sei da eine mehr als sieben Meter hohe Schlammwand gewesen. «Dann traf sie uns und wir rollten. Das Haus zerfiel, wir waren begraben und buddelten uns selbst aus.»

Ausgelöst wurde das Unglück in der Kleinstadt vermutlich durch starke Regenfälle in den vergangenen vier Wochen. Die Erdmassen rutschten über einen Highway sowie in einen Fluss.