Zum Inhalt springen

Header

Das AKW Saporoschje
Legende: Das AKW Saporoschje gilt als das leistungsstärkste in Europa. Der erste seiner Reaktoren ging Ende 1984 ans Netz. Keystone
Inhalt

International Erneute Panne in grösstem AKW der Ukraine

Im grössten Atomkraftwerk der Ukraine ist zum zweiten Mal innerhalb eines Monats ein Reaktor nach einer Panne abgeschaltet worden. Eine erhöhte Strahlung wurde offenbar nicht gemessen.

Ein Block des ukrainischen Atomkraftwerks Saporoschje ist wegen Problemen im Generator vom Netz genommen worden. Dies teilte die staatliche Betreibergesellschaft Energoatom mit.

Das Kraftwerk Saporoschje schreibt auf seiner Website, dass der sechste Reaktorblock am Sonntagmorgen «vom internen Schutzmechanismus des Generators» vom Netz genommen worden sei. Eine erhöhte Strahlung sei nicht gemessen worden, die anderen fünf Reaktoren funktionierten normal.

Bereits Anfang Dezember hatte eine Panne in Saporoschje im Südosten des Landes für grosse Aufregung gesorgt. Nach Angaben der ukrainischen Behörden war es in einem der Reaktoren zu einem Kurzschluss im Stromverteilungssystem gekommen.

Tschernobyl – der grösste Atomunfall in der Geschichte

Das AKW Saporoschje gehört zu den grössten in Europa, es liegt etwa 200 Kilometer westlich der umkämpften Rebellenhochburgen in der Ostukraine. Umweltschützer äusserten sich schon mehrfach besorgt über die Nähe des Konfliktes zu dem Atomkraftwerk.

Die Ukraine war 1986 Schauplatz des grössten Atomunfalls in der Geschichte. Nach einer Explosion im AKW Tschernobyl wurden weite Teile Europas und der damaligen Sowjetunion verstrahlt.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

12 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Ch. Gerber , Basel
    Zitat: Eine erhöhte Strahlung wurde offenbar nicht gemessen.... Nun, offenbar?!? Was ist den dass für eine Aussage, entweder ist oder ist nicht Strahlung ausgetretten, dagibt es kein offenbar... Dass sagt man nur wenn es nicht sicher ist oder vertuschen will. Es muss erst ein AKW Unfall geben, dass die Leute verstehen das mit sowas NICHT zu spassen ist.
    1. Antwort von Hans Müller , Zürich
      So etwas nenne ich einen unprofessionellen Journalisten: die Redaktion des SF hat die Medienmittteilung offensichtlich sprachlich angepasst.
  • Kommentar von peter müller , zürich
    Das Kernproblem ist Tranparenz. Ukrainische Agenturen vertuschen die Unfälle. Man muss von einem Leck ausgehen auch wenn es nicht gross ist. Dies ist de häufigste Fall für das Abschalten von AKW. Zaporoschnje 6 zählt zu den neuesten AKW überhaupt in der Ukraine. Zentrales Problem ist das Personal bei der Ukrainischen Atomaufsicht - mässige Wartung und Budgets und der verzweifelte Versuch US Material zu installieren.v AREVA hat schon die Ausbildung installiert ohne Kenntnisse der RU AKW.
    1. Antwort von Hans Müller , Zürich
      AREVA hat die Ausbildung installiert? Mir schwebt ein anderweitiges Leck...
  • Kommentar von Stanic Drago , Delemont
    Laut meinen Quellen von Ort, gibt ein Leck. Strahlungs Niveau ist etwas erhöht. Aber ich wünsche mir, dass SRF dieses Mal Recht hat.