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Wahlen in den Niederlanden Erstes TV-Duell ohne den umstrittensten Kandidaten

Legende: Audio TV-Wahlkampf in den Niederlanden abspielen. Laufzeit 02:16 Minuten.
02:16 min, aus HeuteMorgen vom 06.03.2017.

Das Wichtigste in Kürze

  • Am 15. März finden in den Niederlanden Parlamentswahlen statt.
  • Acht Kandidaten diskutierten in Amsterdam in einer TV-Debatte. Auch der Premierminister Mark Rutte stellte sich den Fragen. Der Rechtspopulist Geert Wilders blieb aber der Debatte fern.
  • Der Wahlausgang ist noch völlig offen. Drei Viertel der Wählenden sind noch unentschlossen.

Mit der ersten grossen Fernsehdebatte hat die heisse Phase des niederländischen Wahlkampfes begonnen. Zehn Tage vor der Parlamentswahl am 15. März debattierten am Sonntagabend erstmals acht Spitzenkandidaten live über Sozialpolitik und die niederländische Kultur. Der Rechtspopulist Geert Wilders hat eine Teilnahme abgelehnt.

Wilders hatte bereits mehrere Debatten und Interviews abgesagt und will erst zwei Tage vor der Wahl am 15. März mit seinen Kontrahenten öffentlich debattieren. Erstmals in diesem Wahlkampf stellte sich aber Ministerpräsident Mark Rutte in einer Live-Debatte den kritischen Fragen.

Viele unentschlossene Wähler

Knapp eineinhalb Wochen vor der Wahl ist der Ausgang noch offen. Fast 75 Prozent der Wähler sind noch unentschlossen, wie Wahlforscher mitteilten. In den Umfragen ist Ruttes rechtsliberale VVD mit rund 16 Prozent zur Zeit stärkste Kraft.

Dahinter liegt die Partei für die Freiheit (PVV) von Wilders. Alle etablierten Parteien schliessen aber eine Zusammenarbeit mit Wilders aus.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Dominic Aerni (Dominic Aerni)
    So oder so - eine Wahl von Wilders wäre ein Skandal für die Niederlande, für Europa, ja für die Menschheit...
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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Wilders hat recht, wenn er nicht an dieser Debatte teil nimmt. Er wird aber trotzdem gewählt werden. Wilders ist nicht blöd + lässt sich nicht vom TV und den restlichen Medien und Politikern fertig machen, wenn es denn nicht sein muss. Es gibt zwar solche Menschen, die stellen sich jeder Kritik wehrlos gegenüber. Wilders braucht seine Kraft +Nerven noch für später. Ähnlich ist es bei der "Show" mit Roger Schawinski. Das ist wie Stripteas; Roger zieht ohne Skrupel jeden aus! Aber selber schuld!
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Die Bürger der NL und auch die meisten Politiker/Mächtigen haben sich oft intelligent und weitsichtig verhalten. Auch bei Problemen oder Bedrohungen haben sie Rückgrat bewiesen. Die NL ist sehr dicht besiedelt (doppelt so stark wie die enge CH). Da fallen gesellschaftliche Probleme und Umbrüche schnell und offensichtlich auf. Das Wilders nicht an dieser Debatte teilnimmt, lässt tief blicken. Man muss eben Lösungen anbieten, nicht nur kritisieren.
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    1. Antwort von Margot Helmers (Margot Helmers)
      Klar, in der Eiger Nordwand hat es noch viel Platz. Sie vergessen die Berge, die Schweiz hat gerade mal 18 / 19'000 km2 zur Verfügung.
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