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International EU-Gipfel: Möglicher Einsatz gegen Terror in Libyen

Die EU-Staats- und Regierungschefs haben am zweiten Tag ihres Gipfeltreffens die Beratungen über Konflikte und Terrorgefahr am Rande Europas aufgenommen. Vor allem die Situation in Libyen beschäftigt die EU-Chefs.

«Die Sicherheitslage in Europa hat sich überall geändert. Wir sehen das in der Ukraine und an den südlichen Grenzen Europas», sagte Finnlands Ministerpräsident Alexander Stubb am Freitagmorgen zum Auftakt der Gespräche.

Alexander Stubb steigt aus Auto aus
Legende: «Die Sicherheitslage in Europa hat sich überall geändert.» Finnlands Ministerpräsident Alexander Stubb bei der Ankunft. Reuters

Die EU-Staaten erwägen einen Friedenseinsatz in Libyen, das von islamistischem Terror erschüttert wird. Die Idee einer europäischen Friedensmission für Libyen wird vor allem von Staaten aus dem Süden der EU unterstützt.

Terror am Mittelmeer

Unter anderem Italien ist seit Monaten mit wachsenden Flüchtlingszahlen konfrontiert und will verhindern, dass das nordafrikanische Land noch stärker zum Rückzugsort für islamistische Terroristen wird. Von Libyen sind es nur wenige Hundert Kilometer Seeweg übers Mittelmeer nach Italien.

Seit Langzeitmachthaber Muammar al-Gaddafi 2011 mit Unterstützung des Westens gestürzt wurde, rivalisieren im ölreichen Libyen islamistische Milizen und nationalistische Kräfte gewaltsam um Macht und Einfluss.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von c,jaschko , Bern
    Die EU-Staats- und Regierungschefs senden nie die eigenen Kinder in den Krieg :-)
  • Kommentar von B. Kerzenmacher , Frauenfeld
    "Islamisten in Nordafrika bereiten EU Sorgen" Heisser Brei! Konkret: Islamisten die mit den Flüchtlingsströmen aus Nordafrika in Europa einsickern bereiten der EU Sorgen.
  • Kommentar von Werner Christmann , Stein am Rhein
    Ist ja toll. Da wird zuerst der arabische Frühling angeschoben, der sich im Nachhinein als tiefster Winter entpuppt. Wenn dann alles im Chaos versinkt will man nach amerikanischer Manier noch direkt intervenieren? Ist ja wohl ein Riesenwitz. Kein EU-Land würde wohl Truppen nach Libyen schicken.
    1. Antwort von E. Waeden , Kt. Zürich
      Vor allem der Vergleich zwischen der Ukraine & Libyen ist doch ziemlich "na ja". Lediglich dass in beiden Ländern etwas angeschoben worden ist, das dann irgendwann ausser Kontrolle geraten ist kann man vergleichen. Würde es so ausdrücken: Die Amis sind die Kelle, welche die Suppe jeweils anrichten, die EU darf sie dann auslöffeln. Und sie tun es, auch wenn sie total versalzen ist.