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Trumps Regierungsteam Fast-Food-Manager wird Minister

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Chef der Burgerkette CKE Restaurants, Andrew F. Puzder, wird von Donald Trump als künftiger Arbeitsminister benannt.
  • Puzder ist gegen die von Barack Obama eingeführte Gesundheitsversicherung und gegen einen staatlichen Mindestlohn von über neun Dollar pro Stunde.
  • Die bisher vom 66-jährigen Puzder geführte CKE-Konzern zählt rund 75'000 Beschäftigte in den USA und weist einen Jahresumsatz von 4,3 Mrd. Dollar aus.

Andrew F. Puzder, Chef der Burgerkette CKE Restaurants, soll Arbeitsminister im Kabinett Donald Trumps werden. Der 66-Jährige sei der ideale Kandidat für den Posten, weil er als Unternehmer tausende von Arbeitsplätzen geschaffen habe, teilte Trump am Donnerstag mit.

Der mächtige Manager Puzder hatte Trump schon im Wahlkampf unterstützt. Er wandte sich gegen Barack Obamas Gesundheitsversicherung Affordable Care Act («Obamacare»). Er ist auch vehement gegen einen staatlichen Mindestlohn, der höher als neun Dollar pro Stunde liegt, weil dies der Profitabilität schade.

Mit Arbeitnehmerrechten auf Kriegsfuss

Die «New York Times» meinte, Puzder habe mit Arbeitnehmerrechten nicht viel am Hut. Das «Wall Street Journal» schrieb, er habe sich in seinem Unternehmen besonders als Gegner jeglicher Regulierungen seitens der Regierung hervorgetan.

CKE Restaurants ist das Dachunternehmen für die Burgerketten Carls Jr. und Hardee's. Alles in allem zählt der Konzern rund 75'000 Beschäftigte in den USA und etwa 100'000 in 40 Ländern und US-Territorien weltweit. Der Umsatz liegt laut «Wall Street Journal» bei etwa 4,3 Milliarden US-Dollar.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Niklaus Bächler (SVP-Hinterfrager)
    Jeder,der hier noch glaubt,dass unter Trump alles besser werden würde,wird schon bald eines Besseren belehrt werden.Was hat man doch über das Establishment,die Oberschicht & die Abzocker geschimpft.Schauen sie sich diese Chaosregierungstruppe mal an! Trump war von seinem Sieg überrascht worden & wie sich nun herausstellt,hat er keinen Plan,wie er dieses Land regieren will.Bald werden wir Dinge erleben,die uns nicht gefallen werden.Alle Zujubler werden böse erwachen & wir werden auch mitgerissen.
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  • Kommentar von Ueli von Känel (uvk)
    Dass ein solcher Unhold nun Minister wird, der die obligatorische Gesundheitsversicherung bekämpft, ist ungeheuerlich, aber nach den bisherigen Ministerernennungen nicht mehr verwunderlich. Es kann fast nur besser werden, als die grossen Befürchtungen: Die sozial Schwächeren geraten möglicherweise noch mehr unter die Räder. Aber als mindestens so schlimm erachte ich, dass entsprechend rechtsgerichtete Leute in unserem Land diesen Leuten noch applaudieren: Materieller Opportunismus über alles!
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  • Kommentar von Hans Hämmerli (Hans Hämmerli)
    Na dann: En Guete
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