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International Florida bleibt Bollwerk gegen Marihuana

Die Wähler im US-Bundesstaat Florida haben sich gegen die Legalisierung von Marihuana als Medizin ausgesprochen. Gegenteilig entschieden die Staaten Oregon und Alaska sowie die Hauptstadt Washington, die damit in guter Gesellschaft sind.

Canabis-Pflanze in eine Hand
Legende: Oregon ist dafür, Florida dagegen: Cannabis-Pflanzen als legales Heilmittel Reuters

In Florida verfehlte das Referendum zur Verwendung von Marihuana für medizinische Zwecke knapp die notwendige Mehrheit von 60 Prozent der Stimmen, wie TV-Sender berichten.

Anders in Oregon: 54 Prozent der Wähler sprachen sich für die Legalisierung aus, wie vorläufige Ergebnisse zeigen. Damit dürfen Bürger über 21 Jahre das Rauschmittel Marihuana besitzen und bei sich zu Hause vier Cannabis-Pflanzen anbauen.

Auch Washington auf liberalem Kurs

Auch in Amerikas Hauptstadt Washington freuen sich die Befürworter des Rauschmittels. 65 Prozent der Bürger stimmten für die Legalisierung. Auf den Strassen Washingtons feierten Pro-Marihuana-Aktivisten den Ausgang der Abstimmung. Konsumenten im Alter von über 21 Jahren dürfen kleine Mengen des Rauschmittels besitzen dürfen. Zudem können sie zu Hause bis zu sechs Pflanzen anbauen, der Handel mit «Gras» bleibt aber verboten.

Auch der hohe Norden mit von der Partie

In Alaska stand ein ähnliches Referendum zur Freigabe von Marihuana wie in Oregon zur Abstimmung. Auch im nrödlichsten Bundesstaat votierten die Bürgerinnen und Bürger für die liberale Lösung.

Bereits 2012 hatten die Wähler in Colorado für legales Kiffen gestimmt. In insgesamt 23 US-Staaten ist der Konsum von Marihuana für medizinische Zwecke zugelassen.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von M. Haener, Büsserach
    Von Hanf ist die Rede.
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  • Kommentar von Jens Brügger, Schaffhausen
    Eine Pflanze als verboten zu erklären....wieso sollte jemand das Recht dazu haben? Aber sauft bloss weiter euer Zellgift und habt Spass...
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  • Kommentar von Franz NANNI, Nelspruit SA
    In Suedafrika ist Cannabis eine offizielle Heilpflanze ... und verboten!.. Man kann auf Cannabis keine Steuern erheben.. weil waechst fast ueberall (wie Unkraut) ist anspruchslos un kostet nichts.. mit dem Verbot foerdert man nur die Drogenkriminalitaet und natuerlich daddurch die Dealer.. andernseits Alkohol welches ein echtes Gift darstellt.. ist frei erhaeltlich, aber da hat der Staat eine Pfruende.. aber auch ein perfides Kontollsystem... na ja waechst auch auf dem Fensterbrett!!!!
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    1. Antwort von Ernst Jacob, Moeriken
      Sie Böser Sie. Dazu hat doch der Toni seinerzeit gesagt, -- ihm sei es gleich, ob es legalisiert würde oder nicht, er rauche sowieso nicht. Aber würde es legal, würde er sich nach Kräften einsetzen, dass Schweizer Bauern davon profitieren könnten -- als er zu seiner Meinung, als damals noch Junior-Chef, gefragt wurde. Seitdem ist er für mich eigentlich nur noch ein Plauderi, und ich habs ihm auch so geschrieben, ihm und seinem Boss, dem sogar über Jahre. Schade um die Zeit, die ich so versäumte.
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