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International Flüchtlingskrise: Kinderzeichnung rührt das Netz

Mehr oder weniger zufällig landete ein Bild der Zeichnung auf Twitter. Darauf zu sehen: Krieg und Frieden – Syrien und Deutschland aus der Sicht eines Kindes.

Ein Flüchtlingskind aus Syrien hat bei der Bundespolizei im süddeutschen Passau ein schockierendes Bild gemalt. Die Zeichnung zeigt die brutalen Zustände in dem Heimatland und das neue Leben in Deutschland.

Unter der syrischen Flagge sind ein zerstörtes Haus und abgetrennte Gliedmassen zu sehen, aus dem Hinterhalt wird geschossen und ein Kind mit einem abgerissenen Fuss läuft an Krücken. Unter der deutschen Flagge stehen ein Haus mit langem Zufahrtsweg und Menschen mit Koffern. Die deutsche Fahne und die Polizei sind von roten Herzen umrahmt.

Identität des Kindes vorerst unklar

Auf der Registrierungsstelle in Passau liegen für die Flüchtlingskinder Malutensilien. Manche Kinder würden gemalte Bilder den Beamten schenken, sagte der bayerische Bundesppolizeisprecher Fabian Hüppe der «Süddeutschen Zeitung».

«So ist an einer Absperrwand eine kleine Galerie entstanden. Dieses Bild ist eines davon.» Welches Kind das Bild gemalt hat, ist unbekannt. Es wurde vermutlich registriert und weitergeleitet.

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17 Kommentare

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  • Kommentar von m. mitulla (m.mitulla)
    Die berührende Kinderzeichnung wird hier zu Propagandazwecken missbraucht. Wenn die europäischen Behörden allen bedrückenden Kinderzeichnungen eine so grosse Projektionsfläche, und den betroffenen Familien entsprechende Hilfen zukommen liessen, dann wäre viel Not in Europa, beispielsweise in Griechenland, Bulgarien, Rumänien oder anderswo gelindert. Gleichzeitig drückt die Kinderzeichnungen auch die hohen Erwartungen an Deutschland aus: Ein Haus mit einem langen Zufahrtsweg...
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  • Kommentar von Andreas Remark (andrema)
    @ Sand: Unerträglich sind nicht solche Berichte (und Bilder), sondern Ihr(e) Kommentar(e)!
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    1. Antwort von Jürg Sand (Jürg Sand)
      Andreas Remark, was in Deutschland passiert, bzw. verursacht wurde, ist eine Katastrophe ungeheurlichen Ausmasses. Es wäre gut wenn man darüber nicht noch weiter dümmliche "Moral" stülpen würde. Wir und ihr werdet darunter leiden und diese Art Propaganda ist unerträglich, weil so durchsichtig.
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    2. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Sand Zürich: sind denn ihrer Meinung nach alle Flüchtlinge Profiteure? 250000 mussten in Syrien wegen dem Bürgerkrieg sterben. 12 Mio. sind auf der Flucht. Sollte darüber nicht berichtet werden, damit Leute wie sie nicht in ihrer Ruhe gestört werden?
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    3. Antwort von Jürg Sand (Jürg Sand)
      Nein, Planta, aber mindestes 75% bei uns. Der Rest kam aus einem sicheren Drittland und mag bedauernswürdig sein, was aber noch keinen Asylstatus legitimiert. Über dies ist für mich nicht jeder der aus Syrien flüchtet automatisch ein Heiliger, er kann auch Täter sein, wie es sich nach diesem ebenfalls hochemotianal ausgeschalchteten "Stolperfall" in Ungarn zeigte.
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  • Kommentar von m. fischbacher (mifi)
    Und in ein paar Jahren wird man dem Kind dann sagen "Mitunter ein Grund deiner Flucht war, die BRD lieferten Waffen an Syrien, aber nur an die "Guten" !" ???
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    1. Antwort von Christian Szabo (C. Szabo)
      Genau erkannt. Gewinne privatisieren, Verluste jeglicher Art sozialisieren. Und dem gutgläubigen Volk als nötige Hilfe an Opfern verkaufen. Dank geschickter PR heutzutage kein Problem. Mit Kindern Politik dieser Art zu machen ist so wie so das Allerletzte.
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