Flut in Kanada geht langsam zurück

Die Menschen im westkanadischen Alberta haben offenbar das Schlimmste der Hochwasserkatastrophe überstanden. Dennoch müssen weiterhin Bewohner in Sicherheit gebracht werden.

Bewohner mit verschmutzter Kleidung. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Sie mussten ihre Häuser vom Schlamm säubern – die Einwohner von Calgary wurden besonders hart getroffen. Reuters

Sintflutartige Regenfälle hatten in Kanada zu chaotischen Zuständen geführt. Nun scheint sich die Lage leicht zu entspannen. Das Wasser gehe langsam zurück, hiess es von der Provinzregierung in Calgary.

Dennoch müssten einige Teile der Rocky-Mountains-Provinz weiter evakuiert bleiben. Albertas Premierministerin befürchtet, dass viele Schäden erst in zehn Jahren beseitigt seien.

Rodeo und 1250-Dollar-Scheck

Schwer getroffen von der Flut ist nach wie vor die Innenstadt von Calgary. Trotzdem soll in der Olympiastadt von 1988 wie geplant Ende nächster Woche die Stampede eröffnet werden, die grösste Rodeoshow der Welt.

Alberta hat als Soforthilfe eine Milliarde kanadische Dollar bereitgestellt. Jedes erwachsene Flutopfer soll 1250 Dollar, jedes Kind 500 Dollar bekommen.