Zum Inhalt springen

Kontakte nach Russland Flynn soll zur Herausgabe von Dokumenten gezwungen werden

Michael Flynn
Legende: Das FBI und die Geheimdienstausschüsse des Kongresses untersuchen Flynns Kontakte zu Russland. Keystone
  • Ein Geheimdienstausschuss des US-Senats will den ehemaligen Sicherheitsberater Michael Flynn zur Herausgabe von Dokumenten zwingen.
  • Eine entsprechende Anordnung sei am Mittwoch an Flynn geschickt worden.
  • Es gehe um Dokumente, die für die Untersuchung relevant sein könnten, teilten die Vorsitzendenden des Geheimdienstausschusses, Richard Burr und Mark Warner, mit.

Flynn sei bereits am 28. April aufgefordert worden, diese bereitzustellen. Er habe dies aber durch seinen Anwalt abgelehnt. Ausschüsse des US-Kongresses haben die Möglichkeit, Zeugen mit einem sogenannten Subpoena vorzuladen oder zur Herausgabe von Dokumenten zu zwingen.

Der ehemalige Sicherheitsberater der Regierung Trump war im Februar nach nur 24 Tagen von seinem Posten als nationaler Sicherheitsberater zurückgetreten. Er hatte vor seinem Amtsantritt mit dem russischen Botschafter über Sanktionen gegen Moskau gesprochen und darüber später falsche Angaben gemacht.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

10 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Philipp Etter (Philipp Etter)
    Seit Monaten wird behauptet, Russland hätte die Präsidentschaftswahlen in den USA beeinflusst. Belegt oder bewiesen ist bisher nichts. Wie hätte denn Russland die Wahlen beeinflussen sollen?? Etwa mit Wahlkampfspenden?? Oder haben etwa die bösen russischen Propagandasender ruptly und RT die Amerikaner verführt, die falsche Person zu wählen?? Nun soll Flynn irgendwelche nicht näher spezifizierte Dokumente liefern, um sich selbst zu belasten?? Ziemlich irr!!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Michel Koller (Mica)
      Bei solchen Untersuchungen wird breit gefächert ermittelt und man prüft möglichst alle vorhanden Informationen und Dokumente. Das ist kein aussergewöhnliches Vorgehen. Der Ausschuss möchte wohl auch die Frage klären, ob es Absprachen gab zwischen dem Wahlkampfteam und Russland. Beispielsweise der Hack des DNC und im Gegenzug eine Lockerung der Sanktionen oder Ähnliches. Russland prüft jeweils auch sehr genau, welchen Einfluss Fremdstaaten nehmen. Der Umgang mit NGOs zeigt dies deutlich.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Philipp Etter (Philipp Etter)
      @MC Dass da breit gefächert ermittelt wird, wage ich zu bezweifeln. Bei den Ermittlungen muss herauskommen, dass Trump mit den Russen zusammenarbeitet. Unter Obama ist das Feindbild Russland sorgsam wieder aufgebaut worden zur Freude von Clinton, den Militärs, der Waffenindustrie, der Banken und der Geheimdienste. Trump und insbesondere auch Flynn drohten diese "Erfolge" zu zerstören, da beide ursprünglich bessere Beziehungen zu Russland anstrebten. .
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Michel Koller (Mica)
      Ist also alles wieder eine grosse Verschwörung. Ich kann es nicht mehr hören. Fehlen eigentlich nur noch die Illuminati in der Liste. Man sollte nicht vergessen, dass hier auch Trumps eigene Partei Klarheit will.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Das ist ebenso eine Linker Skandal! Die Linken können einfach nicht verlieren +lassen Donald Trump +seinen Leuten keine Ruhe. In meinen Augen geht das schon in Richtung "Blutrünstigkeit". Die Kontakte die Flynn hatte waren unbedeutend und vor allem vor seiner Amtszeit. Es wäre doch interessant wie viele Linke in der Zeit der Wahl mit linken, ausländischen Regierungen und Regierungsangehörigen gesprochen hatten. Nur eben, Rechts ist nicht so rachsüchtig wie die Linken. (Linke sind die Demokraten)
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Peter Wespi (PeterWespi)
      6x das Wort "link" in dem kurzen Abschnitt - Gratulation zu dieser Glanzleistung und mein Bedauern, dass Sie nicht zwei rechte Hände und Beine haben...
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Arnaud Sidler (Arnaud Sidler)
      @Wespi: Danke! Guter Kommentar! @Roe: .................................................................................................... !
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Dave Gruen (Echt jetzt?)
      Woher wollen SIE wissen ob die Kontakte zu Russland unbedeutend waren, wenn es die Amis selbst (noch) nicht wissen???
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Arnaud Sidler (Arnaud Sidler)
    Das wird ja immer "besser"... wieso weigert er sich wohl....hmmm...bin gespannt wann die ersten Ratten das sinkende Schiff verlassen...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen