Frankreich liefert schweres Geschütz nach Irak

Frankreich will der irakischen Armee für den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischen Staat Artillerie zur Verfügung stellen. Das kündigte Präsident François Hollande nach einem Treffen des Sicherheitskabinetts in Paris an. Die Waffen sollten kommenden Monat vor Ort sein, sagte er.

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Opferbilanz

Gut eine Woche nach dem Anschlag von Nizza schweben noch zwölf Menschen in Lebensgefahr. Beim Anschlag vom 14. Juli wurden 84 Menschen getötet und mehr als 300 verletzt.

Nach dem Anschlag von Nizza unterstützt Frankreich die irakische Armee im Kampf gegen den IS mit seiner Artillerie.

Es gehe nicht darum, die Art des französischen Engagements zu verändern, sagte Präsident François Hollande. «Wir unterstützen unsere Verbündeten im Irak und in Syrien, aber wir setzen keine Bodentruppen ein.»

Hollande schickt Flugzeugträger

Die Waffen sollten kommenden Monat vor Ort sein, sagte Hollande.

Frankreich hilft dem Irak bereits mit Ausbildern und mit Militärberatern, zudem bombardiert die französische Luftwaffe IS-Stellungen. Ende September will Frankreich wie bereits bekannt auch wieder mit seinem Flugzeugträger «Charles de Gaulle» in den Kampf gegen die Islamisten eingreifen.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Reportage: Nizza nach dem Terror

    Aus 10vor10 vom 18.7.2016

    Vier Tage sind seit dem Anschlag von Nizza vergangen. Bei einer Gedenkveranstaltung auf der Promenade des Anglais gedachten heute Mittag Tausende den 84 Opfern. Und langsam übt Nizza auch wieder Normalität: So ist etwa der Strand bereits wieder offen für Touristen.