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International Fukushima nach Atomkatastrophe unbewohnbar?

Laut einem Vertreter der japanischen Regierungspartei ist eine Rückkehr der Flüchtlinge nach Fukushima nicht möglich.

Die Frage, ob die Menschen, welche aufgrund der Atomkatastrophe in Fukushima aus ihren Häusern flüchten mussten, je wieder zurückkehren können, ist in Japan hoch brisant. Bisher hatte die Regierung den vertriebenen Menschen Hoffnung gemacht und eine Rückkehr in die Heimatorte in Aussicht gestellt.

Ihr könnt dort nicht mehr leben
Autor: Shigeru IshibaGeneralsekretär der Liberaldemokraten

Mit Shigeru Ishiba, dem Generalsekretär der Liberaldemokraten, hat nun ein führendes Mitglied der Regierungspartei dieser Ansicht widersprochen. Laut Ishiba werde die Zeit kommen wo man sagen müsse: «Ihr könnt dort nicht mehr leben, aber ihr erhaltet Entschädigung.»

Hunderttausende geflohen

Der Politiker forderte die Regierung auf, die Gebiete zu benennen, die aufgrund der radioaktiven Verseuchung niemals wieder bewohnbar sein werden.

Nach der atomaren Katastrophe in Fukushima 2011 flohen 150'000 Menschen aus dem Gebiet um das Atomkraftwerk. Ein Erdbeben und ein anschliessender Tsunami hatten eine Kernschmelze und Explosionen in den Reaktoren verursacht. Bei dem Unglück wurde eine grosse Menge Radioaktivität freigesetzt.

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24 Kommentare

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  • Kommentar von Franz NANNI, Nelspruit SA
    Unbewohnbar... was fuer ein Quatsch... da kann man doch allen Befuerwortern der Atomenergie und allen Gegnern der erneuerbaren Energie fuer deren Wirken ein schoenes Grundstueck samt Villa schenken.. fuer deren strahlende Zukunft!
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  • Kommentar von H. Bernoulli, Zürich
    Dieses ganze Leid, welches die Atomenergie verursacht und noch verursachen wird die nächsten 100'000 Jahren, wäre nicht nötig gewesen. Bereits Tesla gelang es, die sog. Raumenergie zu nutzen. Diese gibt es in Hülle und Fülle umsonst (was ja das Problem ist!). Die physikalischen theoretischen Grundlagen sind für deren Nutzung vorhanden und experimentell wurde diese schon genutzt. Es können Generatoren mit einem Wirkungsgrad von über 1000% gebaut werden! Siehe Prof. Turur (Achtung Fakes!)
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    1. Antwort von A.Käser, Zürich
      Seid fruchtbar und mehret euch!Erst Vermehren,dann Wirtschaften,dann Nachdenken,dann Sterben.Wieso gelebt???Der Mensch hat Null Ahnung wieso er lebt.Was erstaunlich ist;er will trotzdem leben.Auch wenn das Ganze zu einer Farce,zu einem Trauermarsch verkommt.Gegen Ende seiner physischen Existenz klammert er sich würdelos,einem Ertrinkenden gleich,an ein morsches Brett,seinen Körper,um dennoch elendiglich Unterzugehen.Das reinste Cabaret!Egal ob Gau oder nicht.Sterben tut jeder,egal wie.
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    2. Antwort von H. Bernoulli, Zürich
      @ A. Käser: Es gibt schon Menschen, welche in Würde sterben und welche, die den Übergang schon zu Lebzeiten vorbereitet haben und diesen souverän begehen können, wie z.B. boudhistische "Erleuchtete" oder "Befreite". Sie wissen z.B., wann ihr Zeitpunkt gekommen ist. Bei manchen erscheint ein Regenbogen während der Exhumierung und gewisse Organe wie das Herz bleiben unversehrt von den Flammen. Es sind Menschen, für die der Körper nicht das Dasein begründet.
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    3. Antwort von H. Bernoulli, Zürich
      Die Atomenergie ist in dem Sinne ein besonderes Verbrechen gegen die Menschheit, weil es die Lebensgrundlage nicht nur der Verantwortlichen, sondern die auch von tausenden zukünftigen Generationen gefährdet. Und dies wegen des Geldes, denn andere, viel sauberere Alternativen, welche aber weniger Monopolgewinne versprechen, gibt es.
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    4. Antwort von A.Käser, Zürich
      H.Bernoulli/Woher kommt dieser"Fortpflanzungs-Instinkt"?Hat seit Jahrtausenden zu gar nichts geführt.Mit absoluter Sicherheit,wird es keine tausende Generationen mehr geben.Atomare Energie als auch Atomare Sprengkörper sind nichts Bedrohliches.Jeder Mensch lebt sowieso nur bis zu seinem individuellen Tod.Ausser man erledigt das Ableben selbst,ist Zeit,Art und Weise nicht voraussehbar.Ob nun viele Menschen gleichzeitig oder zu diversen Zeitpunkten sterben,kann doch dem Einzelnen völlig egal sein.
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  • Kommentar von S.Frehner, Matzingen
    (...) Hinzu kommt die Kontamination des Pazifiks, in dem komplizierte und langdauerne Nahrungsmittelketten ablaufen, die eine wichtig Rolle für die menschliche Ernährung spielen. Das wird den gesamten Pazifik und die von ihm lebende Bevölkerung treffen.“ http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/09/fukushima-die-wahrscheinlichkeit-dass-die-rettung-gelingt-geht-gegen-null/
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