- Die US-Regierung hat der geplanten Übernahme von Warner Bros. Discovery durch Paramount im Wert von 111 Milliarden Dollar zugestimmt.
- Noch ist die Übernahme nicht endgültig: Mehrere US-Bundesstaaten prüfen derzeit rechtliche Schritte – sie könnten noch Klage einreichen.
- Paramount hatte sich im Bieterkampf um Warner Bros. gegen Netflix durchgesetzt.
Die Fusion der beiden Hollywood-Giganten Paramount und Warner Bros. Discovery hat die nächste Hürde genommen: Das US-Justizministerium genehmigt die geplante Übernahme von Warner Bros. durch Paramount ohne Auflagen.
Die Kartellbehörde sehe keine Probleme für den Wettbewerb. Der Zusammenschluss werde weder dem Wettbewerb noch US-Verbrauchern schaden – sowohl im TV- oder Streaming-Geschägt als auch in der Filmproduktion.
Mehrere US-Bundesstaaten könnten aber Klage einreichen. Auch ausserhalb der USA, etwa in Europa, laufen noch Wettbewerbsprüfungen.
Bieterkampf um Warner Bros.
Warner Bros. und der Streamingdienst Netflix waren Anfang Dezember zunächst eine verbindliche Übernahmevereinbarung für das Studio- und Streaming-Geschäft eingegangen. Daraufhin wandte sich der Paramount-Konzern direkt an die Aktionäre und bot 108.4 Milliarden Dollar für den gesamten heutigen Konzern Warner Bros. Discovery samt der TV-Sender, darunter CNN. Netflix derweil bot knapp 83 Milliarden Dollar für die Filmstudios und das Streaming-Geschäft – und zog sich schliesslich aus dem Bieterkampf zurück.
Paramount will Warner Bros. nun vollständig übernehmen – mitsamt Filmstudios, Streaming-Angeboten und Fernsehsendern. Warner Bros. ist vor allem wegen des umfangreichen Filmkatalogs für Konkurrenten attraktiv. So besitzt das Studio erfolgreiche Marken wie «Harry Potter», «Lord of the Rings», «Batman» und «Barbie».