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Treffen frankophoner Länder Gemeinsam gegen den Terrorismus

Die französischsprachigen Länder wollen ein Netzwerk gegen Radikalisierung aufbauen. Die Beschlüsse des Gipfels.

Schneider-Ammann mit Madagaskars Präsident Hery Rajaonarimampianina und OIF-Generaldirektorin Michaëlle Jean.
Legende: Schneider-Ammann sprach am Gipfel mit zahlreichen Staatschefs. Er rief dazu auf, Lösungen zusammen zu finden. Keystone
  • Beim Gipfel in Madagaskar verabschiedeten die französischsprachigen Länder 13 Resolutionen.
  • Sie wollen unter anderem «ein «Netzwerk für die Prävention von Radikalisierung» aufbauen. Es sollen vermehrt Erfahrungen, Möglichkeiten und Informationen ausgetauscht werden.
  • Der Organisation der Frankophonie (OIF) gehören 57 Staaten an. Mitglieder sind neben Frankreich zahlreiche ehemalige französische Kolonien, darunter mehr als 30 afrikanische Länder, und die Schweiz. Die Organisation spielt eine einflussreiche Rolle in wirtschaftlichen und politischen Fragen.
  • Bundespräsident Johann Schneider-Ammann rief in seiner Rede zur Solidarität zwischen den OIF-Mitgliedern auf.
  • Schneider-Amman nutzte den Gipfel zudem für bilaterale Treffen, mit den Präsidenten aus Frankreich, Madagaskar, dem Niger und Senegal.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Gemeinsam gegen die Ursachen der Gewalt und des Elends, aus dem ein Grossteil der frustrierten Opfer/Kämpfer hervorgeht, wäre die bessere Strategie. Ohne Zweifel ist es weit mühsamer, aber langfristig erfolgreicher und das für alle.
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    1. Antwort von Nicolas Dudle (Nicolas Dudle)
      Die Initiative müsste von denjenigen ausgehen, die bislang aus den Ursachen profitieren. Das ist leider unwahrscheinlich, da das Denken dieser Leute auf Kurzfristigkeit ausgerichtet ist. - Ich teile Ihre Auffassung, stufe sie aber in der heutigen Konstellation noch nicht als Vision, sondern als Utopie ein.
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  • Kommentar von Susanne Lüscher (Lol)
    Fragt sich wer die wirklichen Terroristen sind! Man muss sich nur daran erinnern, wer hinter Gladio und Ähnlichem stecktr.
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  • Kommentar von Rolf Künzi (Unbestimmt)
    Ich finde mit dem Begriff "Terrorist" wird so verschwenderisch umgegangen wie in der französischen Revolution. Da konnte man alle paar Wochen schon wieder auf der falschen Seite stehen. In Zeiten wo,selbst die Köpfe von Königen rollen ist der Begeiff Terrorist sehr subjektiv unterwegs. Wer ist denn ein Terrorist im Syrien Konflikt, ich will das nicht definieren.
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