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Millarden-Hilfspaket Griechenland erhält 8,5 Milliarden Euro

Die griechische Regierung hat harte Sparmassnahmen durchgesetzt. Nun kommt frisches Geld aus Brüssel.

  • Griechenland erhält von den Euro-Geldgebern 8,5 Milliarden Euro aus dem laufenden Hilfsprogramm.
  • Auf diese Summe haben sich die Euro-Finanzminister bei ihrem Treffen in Luxemburg geeinigt.
  • Sie erwägen zudem, Griechenland einen Aufschub von 15 Jahren bei der Rückzahlung weiterer Kredite zu gewähren.
  • Seit Monaten ringt Griechenland mit seinen Gläubigern um die Auszahlung der nächsten Tranche. Athen hatte dafür zuletzt noch einmal harte Sparmassnahmen eingeleitet.

Der nochmals verschärtte Sparkurs der Griechen hat sich gelohnt. Luxemburgs Finanzminister Pierre Gramegna verwies darauf, dass Athen 136 von 140 Reformen umgesetzt habe, die Voraussetzung für die Auszahlung sind. «Ich würde sagen, dass Griechenland sein Soll erfüllt hat», sagte er.

Mit den Reformen sind die Gläubiger zufrieden. Doch gab es zuletzt noch Streit über die Beteiligung des Internationalen Währungsfonds und Schuldenerleichterungen, die sowohl der IWF als auch Griechenland für unabdingbar halten. Dabei geht es um Streckung von Zins und Tilgung, nicht aber um eine Streichung von Schulden. Nach langem Zögern sagte auch der IWF seine Beteiligung an dem Hilfsprogramm zu.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von L Meier (Lukii)
    Ich bin sicher, das Merkel nach den Kanzlerwahlen auch den Eurobonds zusagt. Viel Glück
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  • Kommentar von Harald Buchmann (Harald_Buchmann)
    Griechenland erhält wohl wieder gar nichts, sondern Gelder aus den Steuertöpfen werden an Private Banken in Deutschland und Co. verschoben. Aufgeschoben wird die Rückzahlung neuer Zinsen, nicht die bestehender. Bisher hat die Bevölkerung jedes mal noch weniger gehabt nach einem “Hilfspaket“. EU schiebt Geld zu Banken, dafür senken Griechen die Renten und erheben tödlich hohe Unternehmenssteuern, das nennt Schäuble dann “Hilfe“.
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Daran kann man erkennen, wie krank die EU ist. Neue Kredite vergeben, nur damit alte zurück bezahlt werden können, ist in der freien Marktwirtschaft eine Todsünde. Eine Insolvenz & der Austritt aus der EU inkl. Euro, ist die einzige richtige Lösung für dieses Land. Griechenland sollte das Volk, welches von den Sparmassnahmen betroffen ist, darüber abstimmen lassen. Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
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  • Kommentar von Jürg Sand (Jürg Sand)
    Sinnlos, bankrott ist bankrott. Mit dem Euro und dem System Draghi kann dieses Land jetzt "sparen" bis zum St. Nimmerleinstag, es kommt nicht mehr auf die Beine.
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