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Minister mit Kranz im Helikopter
Legende: Minister Kammenos kurz vor dem Abwurf eines Gedenkkranzes. Kurz darauf überschlugen sich die Ereignisse. Keystone
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International Griechischer Minister löst aus Versehen Luftalarm aus

Die neue Regierung legt einen fulminanten Start hin: Ränkespiele mit der EU, Abkehr von der Troika – und heute nun ein Einsatz der türkischen Luftwaffe.

Panos Kammenos, Vorsitzender der rechtsnationalistischen Partei «Wahre Griechen» und Verteidigungsminister, flog am Freitag mit einem Helikopter über die unbewohnte Imia-Insel. Um diese hatten Griechenland und die Türkei 1996 fast Krieg geführt.

Im Gedenken an die Opfer eines Helikopterabsturzes vor 19 Jahren wollte Kammenos vor der Küste Kränze abwerfen, wie sein Ministerium mitteilte. Daraufhin seien türkische Jagdflieger aufgestiegen und hätten den griechischen Luftraum verletzt. Als Reaktion seien schliesslich die eigenen Kampfflugzeuge aufgestiegen.

Zwischen den beiden NATO-Staaten kommt es immer wieder zu Spannungen. Unter anderem ist umstritten, wem die Inseln sieben Kilometer vor der türkischen Küste gehören.

Ob der jüngste Vorfall die Beziehungen zwischen Griechenland und der Türkei zu bessern vermag, wie der neue griechische Ministerpräsidenten Alexis Tsipras bei seiner Wahl angekündigt hatte, bleibt fraglich.

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Bernhard Lüthi , Affeltrangen
    Und in beiden Ländern schlürft man den selben Schnaps. Hicks und prost! Stosst doch so einmal miteinander an.
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  • Kommentar von Andreas Schaub , Saillon
    Man(n) muss schon ein sehr guter Werfer sein um diesen Steinhaufen in der Aegäis Zu treffen!!
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  • Kommentar von Telemachos Hatziisaak , Trübbach
    Schlecht recherchierter Artikel. Die Partei heisst nicht "Wahre Griechen" sondern "Unabhängige Griechen". Die F-16 der TR-Luftwaffe waren die ganze Zeit schon in der Nähe und nicht "daraufhin aufgestiegen". Die Imia-Inseln gehörten Italien, die den Dodekanes im 2. WK besetzt hielt, und wurden 1947 Griechenland zugeschlagen. Die TR und die GR Luftwaffen duellieren sich seit Jahrzehnten über der Ägäis, die Piloten respektieren sich gegenseitig.
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