Griechisches Staatsfernsehen sendet wieder – ein Testbild

Aus ERT wird EDT: Der Staatssender soll mit einem Notprogramm und einem neuen Namen wieder auf Sendung gehen.

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Bildlegende: Die Schliessung des Staatssenders vor vier Wochen hat in Griechenland grosse Proteste ausgelöst. Reuters

Knapp einen Monat nach seiner überraschenden Schliessung soll das staatliche griechische Fernsehen mit neuem Namen wieder auf Sendung gehen. Am Mittwochmorgen erschien zunächst ein Testbild mit dem Titel «Hellenisches Öffentliches Fernsehen» (Hellenikí Dimósia Tileórasi - EDT).

Übergangsphase mit Notprogramm

Laut Angaben wird aus dem Studio einer Privatfirma im Osten Athens gesendet. Die Athener Zeitung «Ta Nea» berichtete, demnächst solle es ein Notprogramm mit Filmen, Dokumentationen und Musiksendungen geben. Der genaue Starttermin blieb zunächst unklar. Es sei eine Übergangsphase, bis ein neues, verschlanktes Staatsfernsehen wieder auf Sendung gehe, hiess es in Medienberichten.

Die Regierung in Athen hatte das staatliche Fernsehen Mitte Juni im Zuge ihrer Sparmassnahmen überraschend geschlossen. Der Schritt der Regierung führte zu landesweiten Protesten. Die rund 2700 Angestellten halten das Gebäude des Rundfunks im Athener Vorort Agia Paraskevi besetzt und senden ein Protestprogramm via Internet.