Grubenbrand in Südafrika: Fast 500 Bergleute befreit

Der Brand im südafrikanischen Goldbergwerk brach in 2300 Metern Tiefe aus. Die zuvor eingeschlossenen Bergleute konnten gerettet werden.

Zwei Arbeiter in einer Goldmine Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Gefährlicher Arbeitsplatz: Arbeiter in einem südafrikanischen Goldbergwerk. Keystone

Nach einem Brand in einem südafrikanischen Goldbergwerk sind zeitweilig mehrere hundert Bergleute eingeschlossen gewesen. Nach mehrstündigen Rettungsarbeiten konnten aber alle 486 Kumpels lebend an die Oberfläche gebracht werden.

Die Männer seien an einem schwer zugänglichen Ort blockiert gewesen. Deshalb brauchte es Zeit, alle Leute rauszukriegen, sagte eine Sprecherin des Betreibers des Kusasalethu-Bergwerks, Harmony Gold Mining. Sechs spezialisierte Rettungsteams waren mit den Bergungsarbeiten betraut.

Brand brach in 2300 Metern Tiefe aus

Die Firmenleitung ging davon aus, dass der Brand am Vormittag während Wartungsarbeiten an einer Belüftungsanlage in 2300 Metern Tiefe ausbrach. Bis zum Abend habe die Grubenwehr das Feuer eindämmen können. Alle übrigen Arbeiten in dem Bergwerk im Nordosten des Landes ruhten.