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Feuer in Hamburg
Legende: Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat nach den Ausschreitungen im Juli insgesamt 85 Haftbefehle beantragt. (7. Juli 2017) Reuters
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Krawalle in Hamburg Haftstrafe für G20-Chaot

  • Im ersten Prozess rund um die G20-Krawalle hat das Amtsgericht Hamburg einen 21-Jährigen zu zwei Jahren und sieben Monaten Haft verurteilt.
  • Der Niederländer wurde des schweren Landfriedensbruchs, der gefährlichen Körperverletzung, des besonders schweren Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Widerstands schuldig gesprochen.

Nach Überzeugung des Richters hatte er am späten Abend des 6. Juli bei Krawallen im Hamburger Schanzenviertel zwei Flaschen auf einen Polizeibeamten geworfen. Seiner Festnahme hatte er sich widersetzt, indem er eine sogenannte Embryonalhaltung annahm und seine Muskeln anspannte.

Die Staatsanwältin hatte ein Jahr und neun Monate Haft gefordert, die Verteidigerin Freispruch. Die rund 40 Zuschauer reagierten geschockt auf das Urteil. Es war der erste Prozess im Zusammenhang mit den G20-Krawallen Anfang Juli in Hamburg.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Michel Koller  (Mica)
    Eine harte Strafe aber durchaus noch vertretbar. Dieser Gewaltausbruch ist nicht entschuldbar und Polizisten derart massiv anzugreifen ist ebenfalls jenseits von gut und böse. Dazu wurde ein ganzes Quartier in eine Gefahrenzone umgewandelt und es gab massive Sachbeschädigung.
  • Kommentar von Harald Buchmann  (Harald_Buchmann)
    Embryonalstellung ist ja aber auch brandgefährlich, die armen Polizisten. Zwei Jahre Gefängnis für zwei geworfene Flaschen. Für diese Strafe hätte er mal lieber ein paar Leute vergewaltigt. Naja, es geht wohl eher darum, dass er ein Linker ist. Jetzt hat er dafür Zeit sich ideologisch weiter zu bilden.
  • Kommentar von Pavol Vojtyla  (PV)
    Die Karte wendet sich. Vernunft kommt zurück.