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#TrumpPressConference Hohn und Spott nach Trumps Rundumschlag

Legende: Video ««Ich habe Chaos übernommen»» abspielen. Laufzeit 1:08 Minuten.
Vom 17.02.2017.

US-Präsident Donald Trump hat sich vier Wochen nach Amtsübernahme der Presse gestellt. Er selbst hat eine positive Bilanz gezogen. Er habe alle Wahlversprechen gehalten und umgesetzt. Vermutlich sei noch nie ein US-Präsident in so kurzer Zeit so erfolgreich gewesen wie er.

Die sozialen Medien sehen dies ein bisschen anders. Unter dem Hashtag #TrumpPressConference verschaffen die Twitterer ihrem Unmut – und ihrer Kreativität – Luft.

«Diese Regierung arbeitet wie eine gut abgestimmte Maschine», sagte Trump. Auch das wurde natürlich sofort aufgegriffen in den Sozialen Medien:

Und: Er habe von Obama ein Chaos geerbt. Zuhause und im Ausland. Trump wiederholte und verschärfte seine Kritik an der Presse. Er wende sich nun direkt an das amerikanische Volk, weil die Medien nicht die Wahrheit berichten wollten und würden, sagte Trump. Sie würden die Erfolge seiner Regierung verschweigen.

Nicht nur in den USA kommt die Twitter-Gemeinde immer mehr zur Überzeugung, dass Trump allenfalls psychisch krank sein könnte.

Und doch gibt es auch in der Welt der Sozialen Medien Leute, die dem Präsidenten den Rücken stärken.

Vier Wochen Trump. Auf die nächsten vier...

100 Kommentare

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  • Kommentar von Juha Stump (Juha Ilkka Stump)
    Ob Trump für dieses Amt wirklich unfähig ist, wird sich noch zeigen, aber wie auch immer die Geschichte noch ausgehen wird - ob in einem Impeachment-Verfahren oder anderswie -, eines steht schon jetzt fest: Bei der Wahl seines Vizes hatte er eine glückliche Hand. Bis jetzt hinterlässt Mike Pence einen hervorragenden Eindruck, er hätte das Zeug zu einem guten Präsidenten. Nicht vergessen: Er ist immer noch der gewählte Vizepräsident, das gilt auch bei einem Impeachment-Verfahren.
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  • Kommentar von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
    Die gefährlichen Gegner Trumps sind diejenigen, welche die Spannungen mit Russland eskalieren lassen möchten. Bei aller Verständlichkeit, wenn zuviele Menschen sich vor dem Karren der US-Kriegstreiber spannen lassen mit Kritik gegen DT, dann gerät der Frieden in Gefahr. Auch wenn manchmal schwer zu ertragende Person und Politik, DT ist zu einer Hoffnung für Frieden mit Russland geworden. Seiner Schwächung sollte trotz allen anderen Bedenken deshalb entgegengewirkt werden.
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    1. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      ... Sie haben offensichtlich das Treffen zwischen Lawrow und Tillerson sowie die Rede von Mattis verpasst. Der Wind hat längst wieder gedreht um Herr Trump. Kann ich verstehen, ist ja auch schwierig Schritt zu halten bei all diesen Kurs- und Personalwechseln.
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    2. Antwort von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
      @ HP Müller: Habe diese Reden und Treffen auch mitbekommen. Ja, es ist schwierig, aus den vielen sich widersprechenden Informationen ein Bild zu machen. Der Wind könnte tatsächlich gedreht haben und Trump von den Kriegstreibern auf Kurs gebracht worden sein. Dies könnte Taktik sein, während DT die Geheimdienste umkrempelt. Haben Sie die Rede DT im original gehört oder gelesen? Trump muss zuerst die Macht über die Geheimdienste gewinnen, will er mit Russland verhandeln könnnen, wie er will.
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    3. Antwort von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
      @ HPMüller: Zum Machtkampf des Deep State mit DT gibt es ein lesenswerten Artikel in der NYT mit dem unglaublichen Tittel: "As Leaks Multiply, Fears of a ‘Deep State’ in America". Ja, genau, vom "Deep State" ist offen die Rede! Und im Artikel steht z.B. dass sich dieser die Frage stellt, wie weit er gehen will im Kampf gegen seine Entmachtung. Es wird klar, dass der demokratisch nicht legitimierte DS für sich die Macht beansprucht, über die Politik der USA bestimmen zu können.
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    4. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      Herr Bernoulli,wenn Sie den Artikel zu Ende lesen würden, hätten Sie auch gelesen, dass niemand von einem "deep state" aus geht in den USA,dass Trump aber aktuell auf Kollisionskurs geht mit seinen eigenen Sicherheitsdiensten indem er sie zB in aller Oeffentlichkeit abkanzelt - zum Schaden aller.Tillerson und Mattis wurden von DT ernannt. Wenn sie jetzt das Gegenteil von DT erzählen deutet das nicht auf Verschwörungen hin, sondern auf üble Taktik und Rattenfängerei mit falschen Wahlversprechen.
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  • Kommentar von Hans Zaugg (Hans Zaugg)
    Schrill, dieser Präsident. Fast so schrill wie seinerzeit Gaddafi...
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    1. Antwort von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
      Seine Beseitigung, durch Lügen der westlichen Regierungen, hat das Land ins Chaos gestürzt. Unter Ghaddafi gab es für Viele einigermassen Wohlstand.
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