Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

International Hollandes Mahnfinger gegen Putin und Assad

Der französische Präsident hat seinen Botschaftern klar gemacht, wohin das Land aussenpolitisch zu steuern habe. Primär mahnte er dabei er Russland und Syriens Machthaber Baschar al-Assad. Und er appellierte an Europa, auf Wachstum statt Sparkurs zu setzen.

François Hollande an einem Mikrofon
Legende: Hollande fordert die EU-Staaten auf, zu investieren anstatt zu sparen. SRF

Es sind deutliche Worte, welche François Hollande in seiner aussenpolitischen Grundsatzrede äusserte: Syriens Machthaber sei ein «Verbündeter der Dschihadisten». Er könne nicht als Partner im Kampf gegen den IS gesehen werden.

Auch gegen Russland erhebt Frankreichs Präsident den Mahnfinger. Er appellierte an Putin, die Regeln zu akzeptieren. Ansosten könne Russland nicht erwarten, als etablierte Macht des 21. Jahrhunderts anerkannt zu werden.

Die Präsenz russischer Truppen in der Ostukraine seien nicht hinnehmbar, präzisierte Hollande. Er forderte Russland darum auf, die Souveränität der Ukraine zu achten und die Unterstützung der Separatisten zu beenden.

Dann folgte Hollandes Appell an die EU-Staaten bezüglich Wirtschaftspolitik. Diese müssten vermehrt auf Wachstum setzen, statt unentwegt an der Sparschraube zu drehen.

Die wachstumsfördernden Reformen Frankreichs «können nicht wirken, wenn nicht auch der Rest Europas mobilisiert wird», betonte der Präsident. Darum sei auch der Euro-Kurs zu hoch und die Inflation zu niedrig.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

7 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von olgs frick , triesen
    Was soll dass .wenn Obama das selbe macht ist es gut.wenn putin seine Stellung behalten möchte ist das schlecht.Wem haben wir die IS zu verdanken .solange sadam Hussein lebte gab's das nicht .er war ein Mörder aber wusste sein Volk zu steuern.ohne gewisse härte bei diversen völkern geht es nicht.man sollte sich nicht überall drein mischen
  • Kommentar von Jean Nerac , Genève
    Ja, der Herr Hollande, allen andern belehren was sie tun sollten, nur selbst hat er noch nie was zu stande gebracht.; diese Aera ist ja auch bald überstanden, das Volk wird's ausbaden müssen; Victor Hugo's" Les Misérables" lässt grüssen................
    1. Antwort von Werner Wyssmann , 4552 Derendingen
      @Jean Nérac: Erwarten Sie von einem schlechten Schulmeister (de Tulle) etwas anderes....!?
  • Kommentar von Marlene Zelger , 6370 Stans
    Hollands soll erst mal in seinem eigenen Land Ordnung schaffen, d. h. sein Versprechen, Arbeitsplätze zu schaffen, in die Tat umsetzen.
    1. Antwort von E. Waeden , Kt. Zürich
      Vor allen sollte er den Mahnfinger gegen sich selber richten. Aber irgendwie macht er doch immer das Gegenteil von dem, was Amerika will. Die erwägen jetzt ja mit Assad "zusammen zu arbeiten". Im Kampf gegen die IS. Irgendwie scheint Hollande Aktualitäten immer zu verschlafen, oder er hat mit Amerika & der EU schon lange nicht mehr viel am Hut. Das allerdings würde mir an ihm gefallen.:-)
    2. Antwort von Jean Nerac , Genève
      @ E. Waeden: Hollande verschäft sicher nichts, dafür hat er einen Scooter.... es ist viel einfacher, er versteht kein englisch.
    3. Antwort von E. Waeden , Kt. Zürich
      @J. Nerac: Müsste er das aber nicht? Meine, wo englisch doch mittlerweile die Weltsprache ist? :-)