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Trump bei Waffenlobby «Ihr seid meine Freunde»

Menschen klatschen am NRA-Kongress Trump zu. (reuters)
Legende: Trump ist der erste Präsident seit 1983, der bei der NRA aufgetreten ist. Für seine Rede erhielt er lautstarken Applaus. Reuters

Das Wichtigste in Kürze

  • US-Präsident Donald Trump hat der Waffenlobbyorganisation NRA versprochen, für ihre Rechte einzustehen.
  • Bei einem NRA-Kongress in Atlanta sagte Trump: «Ihr seid meine Freunde.»
  • Trump ist seit Ronald Reagan 1983 der erste US-Präsident, der bei dem Kongress der Waffenlobby auftritt.

Trump zur Waffenlobby: «Ihr habt euch für mich eingesetzt, ich werde mich für euch einsetzen.» Seine Regierung werde nicht versuchen, das Recht auf Waffenbesitz einzuschränken, sagte der Präsident.

Ihr seid meine Freunde, das könnt Ihr mir glauben.
Autor: Donald TrumpUS-Präsident

Mit dem Angriff auf den zweiten Verfassungszusatz sei nun Schluss, sagte Trump weiter. In dem Paragrafen ist das Recht festgeschrieben, eine Waffe besitzen und tragen zu dürfen.

Dauerthema in den USA

Der Besitz und das Tragen von Schusswaffen sind in den USA seit Jahrzehnten eines der grossen politischen Streitthemen. Befürworter, politisch tendenziell eher bei Trumps Republikanern beheimatet, berufen sich auf den zweiten Verfassungszusatz. Kritiker machen darauf aufmerksam, dass eine grosse Anzahl von Verbrechen verhindert werden könnte, wenn der freie Zugang zu Schusswaffen erschwert würde.

Nach Gewalttaten mit vielen Todesopfern kocht diese Debatte immer wieder hoch. Trumps Vorgänger Barack Obama setzte sich in den vergangenen Jahren dafür ein, die Waffengesetze zu verschärfen. Er scheiterte aber an den Republikanern im Kongress.

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Luca Bachofner (Ama et fac quod vis!)
    Wenn Waffen der Grund ist für hohe Kriminalität, warum ist die Schweiz dann kein Gefährliches Land ?! Armut und eine schlechte integration von Minderheiten, dies sind die Gründe für Kriminalität, in Marseille läuft auch jeder Gangster mit einer AK-47 herum, meines wissens gab es in Marseille letztens 75 Morde, oder sogar mehr, weil die Kriminalität massiv steigt.
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  • Kommentar von James Klausner (Harder11)
    Er nimmt den Applaus, wo er ihn noch bekommen kann. Was für ein bedürftiger Mensch.
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  • Kommentar von Stanic Drago (Putinversteher)
    Habe nur Titel gelesen und mich gefragt, was soll das? Obama könnte gleiche vor Wall Street Leuten sagen oder Clinton in eine Militär Base. Jede Presidänt in USA hat Freunde. Leider sind meistenz irgendwelche bekloptte Idioten welche mit Gewähren balern oder mit Geld Milionen von menschen austricksen.
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