- In Japan ist einem besonders cleveren Bären eine filmreife Flucht vor seinen Häschern gelungen.
- Verfolgt wurde er wegen eines Angriffs auf vier Personen, dabei wurde niemand verletzt.
- Das Tier hat sich danach in einer Fabrik in Fukushima verschanzt, wie japanische Medien berichten.
Jäger und Einsatzkräfte versuchten ihn mehr als 24 Stunden lang mit Fallen und Betäubungsgewehren zu stellen. Doch vergeblich. Zwischenzeitlich wurde der Bär dabei beobachtet, wie er einen Wasserhahn bediente und daraus trank. Schliesslich öffnete er nachts ein Fenster und entkam.
Jagd auf Bär abgeblasen
Dass ihm dies gelungen sei, zeige die besondere Intelligenz des Bären, hiess es in den Berichten weiter. Selbst ein auf ihn abgeschossener Betäubungspfeil verfehlte seine Wirkung. Einsatzkräfte fanden den Pfeil später wieder, das Betäubungsmittel befand sich demnach noch darin. Ob das Gerät versagte oder der Bär den Pfeil rasch abgestreift hatte, blieb unklar.
Nach seiner erfolgreichen Flucht durchs Fenster blies die Stadt die Jagd auf dem Fabrikgelände ab. Fukushimas Bürgermeister Yuki Baba rief die Bevölkerung jedoch zu Wachsamkeit auf.