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International Iraks Armee stemmt sich gegen den IS

Mit einer Gegenoffensive versuchen irakische Regierungstruppen offenbar, den Vormarsch der Terrormiliz Islamischer Staat zu stoppen. Dabei sollen sie auch von Stammeskämpfern unterstützt werden und bereits erste Erfolge erzielt haben.

Am vergangenen Sonntag gelang den Dschihadisten des IS mit der Eroberung der Provinzhauptstadt Ramadi ein strategisch wichtiger Coup. Nun schickt sich die Armee an, die Rückeroberung in Angriff zu nehmen. In einem ersten Schritt sollen heute Samstag hunderte Soldaten und Stammeskämpfer auf mehrere Ortschaften in der Nähe der strategisch wichtigen Stadt vorgerückt sein.

Eine Karte des Irak mit den Städten Ramadi und Bagdad.
Legende: Ramadi liegt nur gut 100 Kilometer westlich der Hauptstadt Bagdad. srf

Dies bestätigen mehrere Politiker sowie der Stammesvertreter Scheich Rafia Abdelkarim al-Fahdawi. Die Regierungstruppen hätten bereits ein grosses Gelände zurückerobert.

Bereits bei ihrem ersten Gegenangriff sei es gelungen, Positionen der Extremisten in Husajbah im Euphrattal einzunehmen, hiess es. «Die Polizeistation und das umliegende Gelände wurden befreit. Es gibt erhebliche Fortschritte», sagte ein ranghoher Polizist.

Waffenarsenal der Armee in Händen der Islamisten

Husajbah ist eine Ortschaft, von der aus auch Ramadi angegriffen werden könnte. Militärs rechnen bei einer allfälligen Rückeroberung der Provinzhauptstadt jedoch mit schweren Gefechten, da die irakische Armee nach US-Angaben bei ihrer überstürzten Flucht ein grosses Waffenarsenal – darunter ein halbes Dutzend Panzer und rund 100 Fahrzeuge – zurückliess.

Die IS-Extremisten versuchen offenbar, die Lücke zwischen den Städten Ramadi und Falludscha zu verringern, um ein geschlossenes Herrschaftsgebiet
nahe der Westgrenze zur Hauptstadt Bagdad zu errichten. Um dies zu verhindern, griffen heute Samstag auch die USA und ihre Verbündeten verstärkt in die Kämpfe ein. Nach Angaben aus dem US-Verteidigungsministerium flogen Kampfjets vier Luftangriffe in der Umgebung Ramadis. Auch nahe Falludscha wurde bombardiert.

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13 Kommentare

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  • Kommentar von B. Kerzenmacher , Frauenfeld
    Als die Schiiten im Jemen Ärger gemacht haben, hat es keine 5 Tage gedauert und eine Koalition aus 10 sunnitischen Ländern ging aktiv gegen die Schiiten vor. Man muss sich hier nichts vor machen. Der IS hat viele verbündete Staaten in der Region. Solange der IS den Kurden, Jesiden, Christen und Aleviten den Gar aus macht, fliegen ihnen die Herzen vieler Millionen Sunniten zu. Wenn die religiösen Säuberungen im Irak und in Syrien abgeschlossen sind, wird es gegen Israel und Europa gehen.
    1. Antwort von Erwin Jenni , Ottikon
      @Kerzenmacher: Ich teile ihre Auffassunge voll und ganz. Europa schläft weiterhin vor sich hin und meint, die USA werden da schon aufräumen. Auch die Gefahr welche vom Iran ausgeht, wird völlig verkannt, denn die Weltherrschaftsgelüste des pol.-religiösen Islam ist und bleibt zur Zeit die grösste Gefahr!
  • Kommentar von W.Ineichen , Luzern
    Die Muslime bringen sich gegenseitig um.
  • Kommentar von john janough , 6340 baar
    die IS muss konsequenter eliminiert werden, vorallem der nachwuchs.