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International Iran geisselt EU-Entscheid «im Namen der Zionisten»

Der Iran hat die Entscheidung der EU verurteilt, den bewaffneten Arm der Hisbollah auf die Terrorliste zu setzen. Die EU handle nur im Interesse des «illegitimen zionistischen Regimes».

Der Iran hat die Entscheidung der EU verurteilt, die Milizen der libanesischen Hisbollah auf die Terrorliste zu setzen. «Diese Entscheidung hat keine rechtliche Basis und ist inakzeptabel», sagte Aussenminister Ali Akbar Salehi.

«Ungerecht»

Die Hisbollah sei eine Widerstands- und keine Terroristengruppe und habe einen legalen Status, sagte Salehi. Die Entscheidung zeige die Doppelmoral der EU und sei «lediglich im Interesse des illegitimen zionistischen Regimes» (Israel), so der Chefdiplomat. Teheran unterstützt die Hisbollah und liefert Waffen zum Kampf gegen seinen Erzfeind Israel.

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EU behandelt Hisbollah als Terrororganisation
Aus Tagesschau vom 22.07.2013.
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Auch der militärische Arm der libanesischen Hisbollah-Bewegung hatte die EU für seine Aufnahme in deren Terrorliste kritisiert. Die Entscheidung sei «aggressiv» und «ungerecht». Der libanesische Präsident Michel Suleiman hofft, dass die EU ihre Entscheidung noch einmal überdenken werde. Die Hisbollah unterstützt in Syrien die Truppen von Staatschef Baschar al-Assad.

EU-Aussenminister zufrieden

Der britische Aussenminister Hague spricht von einer Quittung für den Terror der Hisbollah. Sein niederländischer Amtskollege Timmermans nannte es «gut, die Hisbollah als das zu bezeichnen, was sie ist: eine terroristische Organisation.» «Wir können Terror von nichts und niemandem in Europa tolerieren», so Deutschlands Aussenminister Westerwelle.

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