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International Italiens Küstenwache rettet über Weihnachten tausende Flüchtlinge

Über das Weihnachtswochenende hat die italienische Marine etwa 3000 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet. Ausserdem brachte heute Morgen ein norwegisches Schiff knapp 1000 Gerettete nach Palermo.

Der Flüchtlingsstrom über das Mittelmeer hielt auch über die Weihnachtsfeiertage an. Aus der Türkei erreichen laut dem UNO-Flüchtlingshilfswerk trotz des Winters weiterhin jeden Tag rund 3000 Menschen die griechischen Ägäis-Inseln. Nur leicht weniger, als noch im November.

Aber auch auf der Route von Nordafrika in Richtung Italien reisst der Flüchtlingsstrom nicht ab. Bei 28 Einsätzen rettete die italienische Küstenwache laut eigenen Angaben seit Freitag mehr als 3000 Menschen. Zudem brachte am Morgen ein norwegisches Schiff 931 Flüchtlinge nach Palermo. Darunter 26 Minderjährige. Drei mutmassliche Schleuser aus Gambia und Somalia wurden festgenommen.

320'000 Flüchtlinge erreichten heuer Italien

Seit Anfang 2014 kamen mehr als 320'000 Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Italien. Auch im Dezember waren die Wetterbedingungen trotz der Kälte für die Überfahrt über das Mittelmeer günstig.

Zuletzt waren viele Flüchtlinge von der Türkei aus über das Mittelmeer nach Griechenland gekommen. Die Zahl der Flüchtlinge, die bei der Überfahrt über das Mittelmeer ums Leben kamen oder als vermisst gelten, gibt die Organisation für Migration (IOM) mit knapp 3700 an.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Werner Christmann  (chrischi1)
    Hat die italienische Küstenwache noch ein Budget zu erfüllen bis Ende des Jahres?
  • Kommentar von Udo Gerschler  (UG)
    Schleuser aus Gambia und Somalia mit ihren Booten aus der Türkei.Vor was sind die aus der Türkei geflohen?
    1. Antwort von Christa lohmann  (Saleve2)
      Ich glaube nicht, dass sie vor irgend etwas fliehen müssen aus der Türkei. Ich glaube eher, sie Schleusen Flüchtlinge Richtug Europa mit Zuwilligung der Türkei.
  • Kommentar von Ursula Schüpbach  (Artio)
    Ist schon bedrückend.
    1. Antwort von Hans Haller  (panasawan)
      Frau Schüpbach, dies ist sogar sehr bedrückend. Und die Aufnahmepolitik in Europa trägt wesentlich dazu bei, dass immer mehr Flüchtlinge das Wagnis eingehen und sich dabei allenfalls in lebensbedrohliche Situationen einlassen. Was jetzt in Gang gesetzt wurde, kann wird wohl auch zu noch grösseren Tragödien führen. Diese Willkommenspolitik hat eine zynische Kehrseite. Sie veranlasst Menschen solche Risiken einzugehen..
    2. Antwort von Nicolas Dudle  (Nicolas Dudle)
      @HH: Costa Rica würde mich als Immigranten liebend gerne aufnehmen. Das Klima würde mir besser behagen, meinen Schmerzen Linderung verschaffen und die Lohnkosten die Anstellung einer persönlichen Pflege und einer Hausangestellten erlauben. Eine riskante Ueberfahrt würde sich auch erübrigen. Tönt alles sehr positiv - dennoch bleibe ich in der CH. Die Motivation, seine Heimat zu verlassen, muss also tiefere Gründe haben als Sie bereit sind zu sehen und zu akzeptieren.