Zum Inhalt springen

Header

Scheich Ahmed steht am Rednerpult hinter zwei Mikrofonen
Legende: UNO-Sondergesandter Ismail Ould Scheich Ahmed Keystone
Inhalt

International Jemen-Friedensgespräche in der Schweiz

Ab dem 15. Dezember sollen in der Schweiz erneut Gespräche zur Beendigung des blutigen Konfliktes in Jemen stattfinden. Der UNO-Sondergesandte Ismail Ould Scheich Ahmed ruft in Genf die Konfliktparteien auf, bis dann die Waffen beiseite zu legen.

Am Sonntag war zuletzt ein Autobombenanschlag auf den Gouverneur von Aden verübt worden. Der Sondergesandte verurteilte den Vorfall. Er zeige die Gefahren, mit denen Jemen konfrontiert sei, wenn die Konfliktparteien nicht rasch an den Verhandlungstisch zurückkehrten.

Regierung kämpft gegen Rebellen

Im Konflikt stehen sich jemenitische Regierungstruppen, die von einer von Saudi-Arabien angeführten Allianz unterstützt werden, und schiitische Huthi-Rebellen gegenüber. In dem Konflikt wurden nach UNO-Angaben bereits etwa 4500 Menschen getötet.

Um zu einem Frieden zu gelangen, braucht es viel Mut und persönliche Opfer
Autor: Ould Scheich AhmedUNO-Sondergesandter

Bereits im Sommer kamen die Konfliktparteien in Genf zu Friedensgesprächen zusammen. Diese scheiterten jedoch. Bei den anstehenden Gesprächen diskutiert man eine langfristige Waffenruhe, vertrauensbildende Massnahmen und die Wiederaufnahme eines politischen Dialogs zwischen den Konfliktparteien.

Der vertriebene Präsident kehrte zurück

Die Huthi-Rebellen hatten vor neun Monaten zusammen mit militärischen Einheiten die jemenitische Hauptstadt Sanaa unter ihre Kontrolle gebracht, bevor sie weiter nach Süden vorrückten. Als sie sich der Hafenstadt Aden näherte, floh Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi nach Saudi-Arabien. Im September konnte der Präsident nach Aden zurückkehren.

Eine von Saudi-Arabien geschmiedete und geführte Militärallianz bombardierte die Aufständischen, um dem Präsidenten Hadi wieder zur Macht zu verhelfen.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von m. mitulla  (m.mitulla)
    Wie wärs mit Wahlen in Jemen??? Anstatt dem unbeliebten Präsidenten wieder zur Macht zu verhelfen??? Von Bürgerkrieg kann doch wohl nicht ernsthaft die Rede sein. Saudi- Arabien und siene Unterstützungsmacht, die USA, bombardieren nicht nur militärische, sondern auch zivile Ziele wie Spitäler der Ärtze ohne Grenzen. Das ist weder Zufall noch Bürgerkrieg - das ist arabischer Terror in einem armen Land.