Zum Inhalt springen

Abschied von Helmut Kohl Juncker plant europäischen Staatsakt für Ex-Kanzler

Juncker und Kohl 2014 im Garten des Altkanzlers vor einem Stück der Berliner Mauer.
Legende: Juncker und Kohl 2014 im Garten des Altkanzlers vor einem Stück der Berliner Mauer. Keystone
  • EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will sich dafür einsetzen, dass der frühere deutsche Kanzler Helmut Kohl mit einem europäischen Staatsakt geehrt wird. Das sagt er der Zeitung «Bild am Sonntag».
  • Kohl, der am Freitag im Alter von 87 Jahren starb, wäre der erste Politiker überhaupt, dem diese Ehre zuteil wird. Nach Angaben des Blattes soll die Trauerfeier in Strassburg stattfinden.
  • Wo es danach in Deutschland einen Staatsakt für Kohl geben wird, ist noch unklar. «Bild am Sonntag» berichtet, Kohls Sarg solle von Strassburg aus auf einem Schiff über den Rhein nach Speyer gebracht werden. Die Behörden haben dies aber bisher nicht bestätigt.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Walter Schwarb (Schwarb Walter)
    Kohl war ein Machtmensch wie alle Kanzler nach Schmidt. Diese Lobhudeleien sind einfach nur ekelerregend. Staatsmänner wie Mitterand, Schmidt oder Brandt gibt's leider schon lange nicht mehr. Kohl, Merkel, Schröder, nur peinliche Egomanen. Die deutsche Einigung war bestimmt nicht Kohls Verdienst, sondern ein Deal zwischen dem Westen und der Sowjetunion, machne täte wohl etwas Geschichtsunterricht gut.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von rosi gantenbein (lara croft)
    Vielleicht gibt es bald wieder Gesinnungsverdienst-Orden....
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von L. Leuenberger (L.L.)
    Mit Ruhe und Besonnenheit pflegte der Alt-Bundeskanzler Kohl die Beziehungen zwischen den Ländern Europas, genauso hat seine Freundschaft mit Gorbatcov zum Fall der Berliner-Mauer geführt. Ein Politiker seines Formats, ein Kanzler wie ihn, davon kann DE heute nur träumen. Die EU von Juncker und Merkel ist die EU der Befehle, der durchgeboxten unlegitimierten Macht-Zentralisierung, die EU von Regulierungswahn und Sanktionitis. Ein Dankesakt und eine Mahnung über den heutigen Kurs ist angebracht.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Udo Gerschler (UG)
      Dazu kommt noch eine Verkommenheit wie bei der "taz ".
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Naja, der Kohl hat auch durchgeboxt was für ihn wichtig war. Denken sie an die EU, €, die schnelle Aufteilung Jugoslawiens in nicht funktionierende Teilstaaten, die Schwarzen Kassen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen