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Eine Armee für die EU? Juncker will engere Militärzusammenarbeit

Die Schutzmacht USA zeigt wenig Interesse an Europa. Darum sucht die EU eine engere Kooperation in Verteidigungsfragen.

  • EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat zu einer engeren militärischen Zusammenarbeit in der Europäischen Union aufgerufen. Dies sei nicht nur ein Aufruf zu einem «Europa der Verteidigung», sondern zur «Verteidigung Europas» und seiner Werte, sagte der 62-Jährige auf einer Sicherheitskonferenz in Prag.
  • Der verteidigungspolitische Teil des Lissabon-Vertrags von 2009 müsse dazu aus dem «Dornröschenschlaf» erweckt werden.
  • Juncker kritisierte erneut, dass die EU-Staaten zu viel Geld bei Rüstungsausgaben verschwendeten und es zu viele unterschiedliche Waffensysteme in der Union gebe.
  • Die EU-Kommission hatte am Mittwoch einen gemeinsamen Fonds für Rüstungsprojekte vorgeschlagen und Optionen zur Stärkung der Verteidigung vorgelegt.

2 Kommentare

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  • Kommentar von L. Leuenberger (L.L.)
    Der Lissaboner-Vertrag wurde unkorrekterweise durchgeboxt.Ohne Legitimation von den Völkern. Jetzt probiert Juncker weiter mit neuen Aufforderungen institutionelle Bindungen auch im Sache Verteidigung zu installieren.Wie gut uns die EU-Elite schützen könnte vergewissern wir uns seit bald 3 Jahren.Grenzen aufmachen,unkontrollierte Einwanderung in Europa zulassen,Frontex einrichten, bewusst oder unbewusst Schleppertum unterstützen.Der EU-Rat hat keine Legitimation Militärunterfangen einzurichten .
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  • Kommentar von Michael Räumelt (Monte Verita)
    Wer glaubt diesen Blödsinn vom "Lügen-Baron" Jean-Claude Juncker hier sein Zitat: "Wenn es ernst wird muss man Lügen" Noch besser.. "Wir haben die Folter Werkzeuge im Keller"..... aber sich über Trump aufregen.. wie peinlich.
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