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International Kein Aufatmen im Euroraum: Arbeitslosenquote stagniert

Die Arbeitslosigkeit in den Euro-Ländern verharrt weiter auf einem hohen Niveau. Erstmals gibt es allerdings Erfolge im Kampf um mehr Jobs für Jugendliche.

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Arbeitslosenquote in der EU und im Euroraum: Quote von 2002 bis 2012 (jeweils Monat Dezember) EUROSTAT

Die Arbeitslosigkeit in Europa bleibt hoch: Ende Jahr waren im Euroraum 19 Millionen Menschen als arbeitslos registriert, das entspricht einer Quote von 12 Prozent. Trotz wieder anziehender Konjunktur ist die Arbeitslosigkeit also kaum zurückgegangen.

Die Job-Krise sei noch lange nicht vorbei, sagte der EU-Arbeitskommissar Laszlo Andor dazu. Die EU und ihre Mitgliedsstaaten müssten noch mehr tun, damit sich die Konjunktur nachhaltig erhole und die Arbeitslosigkeit spürbar zurückgehe.

Die niedrigsten Arbeitslosenquoten weisen Österreich und Deutschland mit 5 Prozent auf. Die rote Laterne behält Griechenland mit fast 28 Prozent gemeldeten Arbeitslosen. Das teilte die Statistikbehörde Eurostat in Luxemburg mit.

Griechenland und Spanien: Jeder zweite Jugendliche arbeitslos

Seit Oktober blieb die Quote demnach stabil. Zuvor hatte sie auf dem Rekordwert von 12,1 Prozent gelegen. Die Daten beziehen sich auf die damals noch 17 Länder mit der Eurowährung. Im Januar hat Lettland als 18. EU-Mitglied den Euro eingeführt.

Die Jugendarbeitslosigkeit ging zum Jahresende erstmals seit Monaten zurück. Weiterhin besonders schlecht sieht es aber für die Jugendlichen in Südeuropa aus. Spanien und Griechenland haben mit über 50 Prozent die alarmierendsten Zahlen.

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