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International Kim Jong Un testet seine Waffen unbeirrt weiter

Wieder hat Nordkorea eine Mittelstreckenrakete eingesetzt. Diesmal allerdings ist der Start nicht geglückt. Doch das Land könnte kurz vor dem nächsten Atomwaffentest stehen.

Kim Jong Un
Legende: Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un (Mitte) verfolgt einen Raketenstart am Bildschirm (Ende September 2016). Reuters/Archiv

In Nordkorea ist ein erneuter Raketentest offenbar schon beim Start fehlgeschlagen. Nach Angaben des US-Militärs handelte es sich dabei um eine ballistische Mittelstreckenrakete des Typs Musadan, sie wurde demnach am Samstag um 17.33 Uhr gezündet. Die USA und Kanada seien durch den Start nicht bedroht gewesen.

Nordkorea könnte nach Einschätzung von Experten aus den USA und Südkorea unmittelbar vor seinem nächsten Atomwaffentest stehen. Das abgeschottete Land hatte Anfang September seinen fünften und bislang stärksten Atomwaffentest vorgenommen, hinzu kamen allein in diesem Jahr rund 20 Raketentests.

Nach seinem Test im September kündigte Pjöngjang «weitere Massnahmen» an, um seine atomare Schlagkraft «in Qualität und Umfang» zu stärken.
Mit dem Atomwaffentest verstiess Nordkorea erneut gegen ein Verbot des UNO-Sicherheitsrats. Das UNO-Gremium berät derzeit über weitere Strafmassnahmen.

7 Kommentare

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  • Kommentar von Beatrice Mayer (signorinetta)
    @Herr Szabo es wäre interessant zu erfahren, was und wieviel die Leute überhaupt wissen. Nach allem, was zu lesen ist, werden die Leute seit Generationen in Unwissenheit gehalten. Als Un Jong Il starb, sah man die Leute trauern. Eine Journalistin, die Nordkorea gut kennt, wurde gefragt, ob diese Trauer womöglich nur gespielt sei? Sie meinte, nein, die ist echt. Die Leuten werde von Kindsbeinen an indoktriniert und glauben ernsthaft, nur dank dem "Landesvater" hätten sie überhaupt zu essen.
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  • Kommentar von Enairam Doremi (Enairam Doremi)
    Danke Herr Szabo das haben Sie sehr treffend, mitfühlend und richtig gesagt. Mir tun die Menschen dort, die lächeln, singen und tanzen müssen schone seit Jahren leid!
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Nordkorea und vor allem seine Bürger sind Gefangene ihrer eigenen Abschreckung. Viele hervorragende Talente werden für etwas Schlechtes vergeudet. Nord- und Südkorea tragen einen Stellvertreterkonflikt aus, der auf beiden Seiten.riesiges Elend erzeugt. Eine Tragödie des Irrsinns, ausgetragen mit Unterstützung der 2 grössten Wirtschaftsmächte. Irgendwann bleibt den Opfern nur noch grosse Leere. Die Gefahr geht nicht on den Nuklearwaffen aus, sondern on einem Aufstand der Missbrauchten.
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