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International Kinderrechts-Aktivistin Malala erhält Politkowskaja-Preis

Ein Attentat machte die pakistanische Bloggerin weltweit bekannt. Sie überlebte und wurde nun für ihr Engagement geehrt.

Preisübergabe an Malala.
Legende: Erst vor zwei Wochen erhielt Malala Yousafzai aus den Händen von Rania von Jordan den Civil Society Award. Keystone

Die pakistanische Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai ist von einer britischen Menschenrechtsorganisation mit dem Anna-Politkowskaja-Preis ausgezeichnet worden. Sie fühle sich geehrt und hoffe, so mutig sein zu können wie die 2006 ermordete russische Journalistin, erklärte die 16-Jährige.

Die junge Bloggerin war vor einem Jahr von den Taliban angegriffen worden, weil sie sich unter anderem für das Recht der Mädchen auf Schulbildung eingesetzt hatte. Sie wurde durch einen Kopfschuss schwer verletzt, überlebte und wohnt heute in Grossbritannien.

Für ihren Kampf wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet, darunter in Den Haag mit dem Internationalen Friedenspreis für Kinder sowie als Botschafterin des Gewissens von Amnesty International. Zudem ist sie für den Friedensnobelpreis und für den Sacharow-Preis des EU-Parlaments nominiert.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Monica Ruoff, Bern
    Der Jordan ist der Grenzfluss zwischen Israel und den Anrainerstaaten Libanon, Syrien und Jordanien. Die Frau, welche den Preis überreichte, ist Königin Rania von Jordanien, die sich für die SOS-Kinderdörfer, die Gleichberechtigung der Frau, gegen Kindesmissbrauch, mehr Bildung, den Marsch für Frieden und Gewaltfreiheit einsetzt.
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  • Kommentar von Björn Christen, Bern
    Grossartiges, mutiges Mädchen. Schade, dass der Terror der Taliban gegen das weibliche Geschlecht ab Mitte 2014 wieder ungehindert seinen Lauf nehmen kann, wenn die U.S.-Streitkräfte aus Afghanistan abziehen, weil diese korrupte Karzai-Regierung weder willig noch fähig ist, die Hälfte der Bevölkerung vor diesen mittelalterlichen Faschislamisten zu schützen. Und in Pakistan ist man vor diesem Pack auch nicht sicher wie der Fall Malala zeigt.
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  • Kommentar von Ursula Morf, Thun
    Noch begrüssenswerter wäre es, wenn endlich koordinierte und wirkungsvolle Massnahmen gegen die katastrophale Geringschätzung und Unterdrückung der Mehrheit der Frauen auf dieser Welt ergriffen würden. Doch wenn der Wahnsinn erstmal zur Normalität geworden ist, wird es schwierig etwas zu ändern.
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