Zum Inhalt springen
Inhalt

Korruptions-Vorwürfe Klage gegen Donald Trump von hoher Stelle

Donald Trump steigt aus einem Flugzeug.
Legende: Im Gegenwind: Donald Trump soll gegen Antikorruptions-Gesetze verstossen haben. Reuters
  • Die Generalstaatsanwälte von Maryland und Washington DC wollen heute im Verlauf des Tages den US-Präsidenten Donald Trump verklagen.
  • Dies berichtet die Washington Post. Die Zeitung stützt sich auf Angaben der beiden Generalstaatsanwälte Brian Frosh und Karl A. Racine, beides Demokraten.
  • Trump soll gegen Antikorruptions-Gesetze der Bundesverfassung verstossen. So habe der Präsident bei Immobiliengeschäften seiner ehemaligen Firma noch immer die Finger mit im Spiel.

Die Meldung der Washington Post ist von offizieller Seite nicht bestätigt. Die Zeitung schreibt: Wenn ein Bundesrichter die Klage zulässt, komme das Verfahren wahrscheinlich bis vors Verfassungsgericht. Die beiden Generalstaatsanwälte erhofften sich dadurch, Einsicht in Trumps Steuerunterlagen zu erhalten.

Weitere Premiere im US-Politzirkus?

Laut der Washington Post hätte die Antikorruptions-Klage ein solides Fundament. So empfängt Donald Trump regelmässig Staatsgäste im «Trump International Hotel» in der Nähe des Weissen Hauses. Zudem sagte der Sohn des Präsidenten, dass er Trump weiterhin über den finanziellen Stand seines ehemaligen Unternehmens unterrichtet.

Sollte sich die Meldung bestätigen, wäre dies das erste Mal, dass der aktuelle US-Präsident von einem staatlichen Organ verklagt würde.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

66 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von James Klausner (Harder11)
    Wem die ganze Unglaublichkeit von Herrn Trumps Verhalten immer noch ein Rätsel ist, soll sich doch mal auf folgender Website umsehen: http://umgang-mit-narzissten.de/ Da findet sich jede Spielart und Variante seines erratischen Verhaltens und man erlebt so das eine oder andere "AHA". Zum Wohle seines Landes und der Welt. gehört dieser Mann aus dem Amt entfernt.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
      Ja, und wer kommt nach ihm? Pence, ein Neocons und Marionette des militärindustriellen Komplexes, welcher mit dem Kalten Krieg 2.0 die Welt an den Rand eines (atomaren) Krieges gebracht hat? Eine H. Clinton 2.0, welche sich so sehr Krieg gegen Russland gewünscht hat? Wie demokratisch legitimiert würden die USA nach einem Sturz Trumps regiert?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von James Klausner (Harder11)
      Meine Güte, sie haben sich in Frau Clinton so festgebissen, dass Sie darob vergessen haben, konkrete Anklagepunkte gegen die Dame anzuführen. Ständige leere Wiederholungen sind kein Argument. Pence ist auch nicht gerade mein Wunschkandidat, aber nach Trump gibt es so viel zerschlagenes Geschirr zu kitten, dass Pence wohl nicht viel Zeit bleibt, um die Neoliberale Agenda voranzubringen. Bald sind Midterm- Wahlen...
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
      @ J. Klausner: Frau Clinton war das wahre Übel, welches es auf jeden Fall zu verhindern galt. Eigentlich glaubte ich auch nicht, dass dies möglich würde. Die Gegner Trumps sind entweder Kriegstreiber des Clinton-Clans oder ahnungslos, was sie erwartet, würde Trump nicht mehr Präsident der USA sein. Man kann vor der Gefahr, welche die USA darstellen, nicht genug warnen. Wobei auch Trump als Präsident bei weitem nicht unproblematisch ist, aber eben, das kleinere Übel.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    4. Antwort von Michel Koller (Mica)
      Typische Argumentation... Entweder ist man ahnungslos oder Teil des "Bösen". Was Sie über Clinton schreiben ist schlichtweg Unsinn. Die Welt ist durch Trump keineswegs sicherer geworden.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    5. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      die Welt ist mit Trump nicht sicherer geworden aber mit Clinton wären wir ins Chaos gestürzt. Es gab nur die Wahl, wie wir so oft geschrieben haben, zwischen Pest und Cholera.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Marcel Chauvet (xyzz)
    Die US-Amerikaner haben einen schwerreichen Milliardär zu ihrem Präsidenten gewählt, der Politik in einem Familienclan, umgeben von Großkapitalisten nach Gutsherrenart, was gleichzeitig seinem eigenen Profit dienlich ist, macht. Seine Entgleisungen werden immer peinlicher, selbst seine Hofsänger kommen jetzt ins Grübeln und kriegen es mit der Angst zu tun. Putin soll wohl auch einer der reichsten Männer der Welt sein, was nicht mit seinem Präsidentengehalt begründet werden kann.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Karl Kirchhoff (Charly)
    Wäre der alte Supertrump nicht beratungsresistent und auch lernfähig, könnte er vom jungen Macron lernen, wie man eine Bevölkerung vereint und Mehrheiten gewinnt. Stattdessen grunzt und pöbelt er weiter und fördert seinen Untergang.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen