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International Klima-Alarm: 2014 kratzt an der Temperatur-Rekordmarke

Auch wenn man es hier in der Schweiz kaum glauben mag: Das Jahr 2014 könnte den Temperaturrekord knacken. Gemäss den Aufzeichnungen der Weltorganisation für Meteorologie sind die Werte besorgniserregend hoch.

Legende: Video Rekordjahr 2014 abspielen. Laufzeit 01:41 Minuten.
Aus Tagesschau vom 03.12.2014.

2014 wird nach Einschätzung der UNO als eines der wärmsten, wenn nicht sogar als das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen in die Geschichte eingehen. Dies bestätige den langfristigen Trend der Erderwärmung, teilte die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) auf der Klimakonferenz von Lima in Peru mit.

Einschliesslich 2014 seien damit 14 der 15 heissesten Jahre im 21. Jahrhundert registriert worden. Die verlässlichen Aufzeichnungen reichen bis etwa 1850 zurück.

Düstere Zukunftsszenarien

«Es gibt keinen Stillstand bei der globalen Erwärmung», fasste WMO-Generalsekretär Michel Jarraud die Ergebnisse zusammen. Der durchschnittliche Temperaturanstieg für das Jahr 2014 liege bei 0,57 Grad Celsius – Tendenz weiter steigend. Besonders ungewöhnlich und alarmierend seien dabei die hohen Oberflächentemperaturen in weiten Teilen der Ozeane, die in diesem Jahr auf Rekordwerte gestiegen seien.

Als Folge dieser Entwicklung habe es extreme Wetterlagen auf den Kontinenten gegeben: Überschwemmungen in Bangladesch und Grossbritannien, Dürre in China und Kalifornien. Diese extremen und gegensätzlichen Wettererscheinungen seien eine Folge der Erderwärmung.

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26 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Weiler, St. Gallen
    Wieviele Messtationen weltweit gibt es? Wie sind diese verteilt? Um aussagekräftige Daten zu erhalten, müsste man auf jedem Quadratkilometer mindestens eine Station haben. Dann müssen die Stationen auch noch gleichmässig in der Höhe verteilt werden. Geschieht natürlich nichteinmal ansatzweise. Man nimmt die Messstationen, die das gewünschte Ergebnis liefern.
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  • Kommentar von Christian Vogel, Laupen
    Auf diese Meldung habe ich gewartet. Die globale Mitteltemperatur - so es denn sowas überhaupt gibt - besagt zwar, dass es seit über 16 Jahren nicht wärmer geworden ist, und das Eis der Antarktis erreichte dieses Jahr die grösste Ausdehnung seit man dies misst. Aber die Katastrophe muss dennoch eingeimpft werden. Und Schuld daran ist der Mensch, dessen Wert je länger je mehr nur noch als Ballast auf einer ansonsten heilen Welt gilt. Die Ablasszahlungen an grüne Fonds sichern uns das Heil...
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  • Kommentar von Claudio Amrhein, Meggen
    Die intelligenten und immer mehr gebildeten Menschen haben überhaupt nichts mehr unter Kontrolle. Komplettes Finanzchaos aller Staaten und Haushalte, weltweite Überschuldungsspirale, überall Kriege, überall Neid, Scheidungen, Streit, überfüllte Heime und Gefängnisse, usw., usw. Aber jetzt plötzlich denken sie, sie können das Klima beeinflussen, was für eine Überheblichkeit! Es ist einfacher den Leuten Angst zu machen, als das in den Griff zu bekommen was man kontrollieren kann. Verrückte Zeit.
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    1. Antwort von Nathalie Zimmermann, Effretikon
      Natürlich können wir das Klima beeinflussen. Wir können noch ganz anderes - wir können ganze Landstriche verbomben sodass da alles Jahrhundertelang radioaktiv verseucht ist. Wir können bleibende Veränderung herbeirufen und wenn wir alle zusammenarbeiten, schaffen wir das auch global.
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