Zum Inhalt springen

Header

Polizisten überprüfen Verdächtige am Kölner Hauptbahnhof
Legende: Schwierige Ermittlungen: Die Polizei überprüft Verdächtige am Kölner Hauptbahnhof (5.1.2016) Keystone
Inhalt

International Kölner Polizei verfolgt erste Spur nach Übergriffen

Nach den sexuellen Übergriffen auf Dutzende von Frauen in Köln und Hamburg hat die Polizei eine erste Spur. Drei mutmassliche Täter sind im Fokus der Justiz. Doch die Ermittlungen seien schwierig.

Nach Polizeiangaben gingen in Köln mehr als 100 Anzeigen von mutmasslichen Opfern ein, davon haben drei Viertel einen sexuellen Hintergrund. «Viele Frauen geben in den Gesprächen an, dass sie auch angefasst wurden», sagte eine Polizeisprecherin. Zwei Drittel der Opfer seien zum Feiern in die Domstadt gereist.

Video
Stellungnahme Ralf Jäger, Innenminister von Nordrhein-Westfalen
Aus News-Clip vom 06.01.2016.
abspielen

Nun hat die Polizei erste Verdächtige im Visier. Nach den Worten des nordrhein-westfälischen Innenministers Ralf Jäger hat sie drei Personen ausgemacht, festgenommen wurde aber niemand.

Auch in Hamburg Frauen belästigt

Die Männer könnten zu einer grösseren Gruppe gehören, die in der Silvesternacht vor dem Kölner Hauptbahnhof Frauen belästigt, misshandelt und ausgeraubt haben soll. Augenzeugen und Opfer hatten nach den Übergriffen ausgesagt, die Täter seien dem Aussehen nach grösstenteils nordafrikanischer oder arabischer Herkunft. Details nannte die Polizei mit Rücksicht auf die laufenden Ermittlungen nicht. Sie spricht von einer sehr schwierigen Beweisführung.

Audio
Nach Übergriffen in Köln: Shitstorm wegen einer Armlänge Abstand
10:34 min, aus SRF 4 News aktuell vom 06.01.2016.
abspielen. Laufzeit 10:34 Minuten.

Nicht nur in Köln wurden etliche Anzeigen registriert, sexuelle Übergriffe gab es an Silvester auch in Hamburg. Auf der Reeperbahn wurden Frauen nach Polizeiangaben jeweils von mehreren Männern umringt und an der Brust oder im Intimbereich begrapscht.

Untereinander abgesprochen?

Die Polizei prüft eine mögliche Absprache vor den Übergriffen in Köln und ähnlichen Vorfällen in Hamburg. «Das Ganze scheint abgesprochen gewesen zu sein», sagte der deutsche Justizminister Heiko Maas im ZDF-«Morgenmagazin». So etwas geschehe nicht aus dem Nichts.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

25 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von SRF News (SRF)
    Liebe Leserinnen und Leser, leider sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion zu diesem Artikel zu schliessen. Dies aufgrund der hohen Anzahl der Kommentare, der gegenseitigen persönlichen Anfeindungen, der Nichtbeachtung der Netiquette sowie der sich wiederholenden Argumente. Selbstverständlich halten wir Sie auf srf.ch/news weiterhin über die Geschehnisse auf dem Laufenden. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Die Redaktion.
  • Kommentar von Beat Reuteler  (br)
    Eine erste leise Ahnung vom zu bezahlenden Preis für die Willkommenskultur: Die grösseren Städte werden mittelfristig ihre Polizeikorps mindestens verdoppeln müssen. Wenn sie es nicht tun werden sie bald mit freiwilligen Bürgerwehren konfrontiert sein die grösser und stärker sind als die Polizei. Deren Bekämfung oder Eindämmung oder Enbindung geht dann auch wieder unter Steuergeldern...
  • Kommentar von markus aenishaenslin  (aenis)
    Die junge männliche i Phon Emigranten haben schon lange bemerkt, was man in der Masse alles bewegen, befriedigen und früher oder später auch holen kann. Tatsachen klein bei reden, gar wegschauen geht nicht. Schlagartig könnte sich die Stimmung in unserem nördlichen Nachbarland ändern. Arme Frau Merkel, Sie sind wahrlich nicht zu beneiden.