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Trump schwenkt um Kurioser Kurswechsel in Katar-Krise

US-Präsident Donald Trump bemüht sich im Streit mehrerer arabischer Länder mit Katar überraschend um eine Einigung.

  • In einem Telefonat mit dem saudi-arabischen König Salman betonte Trump die Notwendigkeit der Einheit der Golfstaaten.
  • Trump und König Salman sprachen laut dem Weissen Haus darüber, dass die Finanzierung von Terrororganisationen und die Förderung des Extremismus durch alle Nationen in der Region verhindert werden müsse.
  • Die USA wollten in der jüngsten Auseinandersetzung zwischen Saudi-Arabien sowie anderen Golf-Staaten auf der einen und Katar auf der anderen Seite nicht Partei ergreifen. US-Aussenminister Rex Tillerson habe angeboten, zu vermitteln.
  • Wenige Stunden zuvor hatte Trump den Boykott Katars noch gelobt. Es sei «so gut zu sehen», dass sein kürzlicher Besuch in Saudi-Arabien «sich bereits auszahlt», schrieb Trump am Dienstag auf Twitter.

Die Vorgeschichte

  • Saudi-Arabien und seine Verbündeten Bahrain, Ägypten und die Vereinigten Arabischen Emirate hatten am Montag die diplomatischen Beziehungen zu Katar überraschend gekappt.
  • Am Dienstagabend schlossen sich auch Jordanien und Mauretanien dem Boykott Katars an. Begründet wurde dies unter anderem mit Verbindungen Dohas zu «Terrororganisationen».
  • Seit Mittwoch dürfen Bürger mit katarischem Pass die Vereinigten Arabischen Emirate weder betreten noch bereisen. Den Medien des Golfstaates wurde jede Sympathiebekundung für das Nachbarland untersagt.
  • Konkret: Saudi-Arabien forderte Katar auf, seine Unterstützung für islamistische Organisationen wie die palästinensische Hamas und die ägyptischen Muslimbrüder einzustellen.

11 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Die Saudis und andere in der Region haben bemerkt das mit Trump ein Anfänger im Weissen Haus sitzt. Da versucht nun jeder Ihn zu Manipulieren und sein Süppchen zu kochen. Daher wird es weniger Frieden in der Region geben, die Sache wird Eskalieren. Das passiert wenn man einen Laien der von nichts eine Ahnung hat und zum allem noc, als sei das nicht genug, nicht Lernfähigen ist an der Macht hat. Doch die Fans von Trumps, AFD, Le Pens und Co. wollen das nicht sehen.
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  • Kommentar von Christa Wüstner (Saleve2)
    Tillerson will vermitteln und Trump platzt vor Stolz ,dass sein Besuch in Saudi - Arabien sich bereits auszahlt. Und jetzt will er pers. sich dafür einsetzen, dass der Streit zwischn den arabischen Ländern nicht eskaliert. Was wird hier für eine Suppe gekocht?
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  • Kommentar von Jana Vilim (Jana Vilim)
    Die USA und die westliche Welt spüren deutlich, dass sie womöglich nicht mehr lange das mächtigste Staatenbündnis sein könnten. Hier versucht man mit allen Mitteln die Staaten zu unterdrücken, die sich Russland zuwenden möchten – wie in diesem Fall Katar. Denn das Saudi-Arabien sich daran stört, dass jemand Terroristen unterstützt kann höchstens ein schlechter Witz sein. Der Kampf um strategisch wichtige Punkte im nahen Osten geht somit in eine neue Runde – auf uns kommt noch einiges zu.
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