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Mokthar Belmokhtar
Legende: Mokthar Belmokhtar, ein ehemaliger Führer der Gruppe, ist auch als «der Einäugige» bekannt. Keystone
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Ansar al-Sharia ist Geschichte Libysche Islamisten-Gruppe löst sich auf

  • Die libysche Dschihadistengruppe Ansar al-Scharia hat ihre Auflösung bekanntgegeben.
  • Die Gruppe erklärte am Samstag im Internet, sie bestehe nicht mehr. Sie begründete ihren Schritt mit heftigen Verlusten.
  • Die USA machen Ansar al-Scharia für den Anschlag auf ihr Konsulat in der libyschen Stadt Bengasi vom 11. September 2012 verantwortlich. Dabei wurden der US-Botschafter Christopher Stevens sowie drei weitere US-Bürger getötet.

Die Verluste hätten sie in den Kämpfen mit den Truppen des Rebellenkommandanten Chalifa Haftar erlitten. Dabei sei auch die gesamte Führung der Gruppe getötet worden. Die Extremisten riefen andere «revolutionäre Gruppen» und Schura-Räte zur Bildung einer Einheitsfront auf.

Gruppe hatte Verbindungen zu Al-Kaida

Ansar al-Scharia wird von den USA und den Vereinten Nationen als Terrororganisation eingestuft. Auch das libysche Parlament bezeichnete die Gruppe als «Terroristen». Ihr werden Verbindungen zu dem Terrornetzwerk Al-Kaida nachgesagt. Ende 2014 verhängte die Schweiz Sanktionen gegen die Gruppe.

Die Miliz war unter anderen vom berüchtigten algerischen Dschihadistenführer Mokhtar Belmokhtar gelenkt worden. Belmokhtar, der auch als «der Einäugige» bekannt ist, hat unter Extremisten einen mythischen Ruf. Er war im April 2013 und erneut im Juni 2015 nach einem US-Luftangriff in Libyen für tot erklärt worden – doch später tauchte er mehrere Male wieder auf.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris  (zombie1969)
    "Die Gruppe erklärte am Samstag im Internet, sie bestehe nicht mehr. Sie begründete ihren Schritt mit heftigen Verlusten" Drohnentechnik! Die Gesichtserkennungssoftware kommt aus Israel. Weder die USA noch andere Staaten würden keine Gesichtserkennungssoftware hinbekommen die all die bärtigen Gesichter dieser kranken Daesh-Typen des IS, Mullahs, Jihadisten oder Salafisten auseinander halten könnte bzw. entdeckt unter welchem Stein sich diese Feiglinge verstecken. Super Technik, die nützlich ist.
  • Kommentar von rosi gantenbein  (lara croft)
    Eine Gruppe löst sich auf und der Islamismus ist überwunden. Echt beeindruckend!
  • Kommentar von Walter Schmid  (W. Schmid)
    Sicher löst sich diese Zelle auf, die meisten sind ja nun als Flüchtlinge in Europa angekommen.
    1. Antwort von Willy Gruen  (wgruen)
      @Schmid, jeder hat das Recht darauf, fake news in die Welt zu setzen. Beweise braucht es dazu keine.
    2. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      Ob das so sicher ist, na ja, und der Rest formiert sich irgendwo neu. Oder Herr Gruen hat recht und es sind fake news.