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International Luftangriffe allein können IS-Terroristen nicht vertreiben

Bis zu 15‘000 vom Westen unterstützte Rebellen braucht es aus Sicht des US-Militärs, um im Osten Syriens Landstriche von der IS-Miliz zurückzuerobern. Luftschläge allein genügen nicht.

Syrische Rebllen im Kampf gegen IS-Milizen
Legende: Bis zu 15'000 syrische Rebellen wollen die USA im Kampf gegen die IS-Miliz ausbilden. Reuters

Im Kampf gegen die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) im Osten Syriens ist nach Einschätzung der US-Armee eine syrische Rebellentruppe von bis zu 15'000 Mann notwendig. Die Schätzungen reichten von 12'000 bis 15'000 Kämpfern, sagte US-Generalstabschef Martin Dempsey.

Nach Angaben des Pentagon sind bereits erste Teams in Saudi-Arabien angekommen. Sie sollen zunächst 5000 moderate Oppositionskräfte im ersten Jahr ausbilden. Das Programm sei auf mehrere Jahre ausgelegt. Es bestehe die Hoffnung, dass die Rebellen von den Luftschlägen gegen die Gruppe Islamischer Staat profitiereten. Die Miliz geht in Teilen Syriens und des Irak mit brutaler Gewalt gegen Andersgläubige vor und hat eine Massenflucht ausgelöst.

Weitere Luftangriffe geflogen

Die USA bombardieren seit einigen Tagen zusammen mit mehreren Partnern in der Region IS-Stellungen. Auch in der Nacht auf Samstag setzte die Allianz ihre Angriffe fort. Russland stellte die Rechtmässigkeit der Luftangriffe erneut in Frage.

Eigene Bodeneinsätze gegen die Terrormiliz schloss Präsident Barack Obama aus. Daher sucht Washington nun nach Verbündeten.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von W. Helfer, Zürich
    Die US-Regierung meint es braucht 15000 Rebellen? Für wen sollen denn Diese kämpfen und gegen wen rebellieren? Eine starke eigene Landesverteidigung wäre viel sinnvoller. Aber das wird ja leider verhindert. Die USA hat beim Verlassen des Iraks wohl bewusst tonnenweise Waffen so zurück gelassen, dass sie für Jedermann zugänglich sind.
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  • Kommentar von Eddy Dreier, Burgdorf
    Wetten wir, nachdem die IS erledigt ist, unterstützt die USA wieder die nächste Terrororganisation in irgend einem Land. Und nachdem ein paar Zeitungsartikel aus den guten Bösen die bösen Bösen gemacht haben, sagen die Amis: "Ops, jetzt müssen wir auch in dieses Land einmarschieren." - Es wird genau gleich weiter gehen. Das Problem ist nicht von der Welt, wenn die IS von der Welt ist. Die ISIS sind nur die Symptome...
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  • Kommentar von Heinrch Gafner, Beatenberg
    Läuft alles wie ich es vorausgesagt habe. Erst wird die IS von Amerika gegen Assad aufgebaut. Assad kann sich halten und der angestrebte Krieg der USA kommt wegen dem bösen Putin nicht zustande. Also Plan B. Bodentruppen in Syrien gegen die IS. Und schon kann man doch noch einmarschieren. Für einen guten Zweck natürlich. Und wieder sind Terroristen ganz nützlich für die Ziele der USA. Ach ja, zahlen wollen die USA dann nicht alleine.
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    1. Antwort von B. Bucher, Wikon
      "Also Plan B. Bodentruppen in Syrien gegen die IS. Und schon kann man doch noch einmarschieren. Für einen guten Zweck natürlich. Und wieder sind Terroristen ganz nützlich für die Ziele der USA": H.G. Da muss ein Schreibfehler vorliegen, Sie leben vermutlich auf dem Ballenberg und verfügen weder über Radio noch Fernsehen ;o)
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    2. Antwort von Harald Girschweiler, 9500 Wil SG
      @H. Gafner: Es wird keinen Einsatz von US- od. europ. Bodentruppen im Irak oder Syrien geben.
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