Zum Inhalt springen
Inhalt

Bereits in erster Wahlrunde Macron erstmals vor Le Pen

Emmanuel Macron kommt der veröffentlichten Odoxa-Erhebung zufolge auf 27 Prozent, Marine Le Pen auf 25,5 Prozent.

Der parteiunabhängige Kandidat bei der französischen Präsidentenwahl, Emmanuel Macron, liegt erstmals in einer Umfrage für die erste Wahlrunde vor der Kandidatin des rechtsextremen Front National, Marine Le Pen. Macron kommt auf 27 Prozent, Le Pen auf 25,5 Prozent.

Der wegen einer Scheinbeschäftigungsaffäre unter Druck geratene Kandidat der Konservativen, François Fillon, könnte nur mit 19 Prozent der Stimmen rechnen und würde es damit nicht in die Stichwahl schaffen. Früheren Umfragen zufolge würde sich Macron in der zweiten Runde klar gegen Le Pen durchsetzen.

Legende: Video François Fillon gibt nicht auf abspielen. Laufzeit 02:25 Minuten.
Aus Tagesschau vom 01.03.2017.

Fillon verliert Pressesprecher

Derweil verliert François Fillon einen weiteren wichtigen Vertrauten. Sein Pressesprecher Thierry Solere stellte sein Amt zur Verfügung. «Ich habe beschlossen, meine Aufgabe als Sprecher von François Fillon zu beenden», sagte der Abgeordnete auf Twitter. Solere hatte auch die Präsidentschaftsvorwahl der konservativen Republikaner im November organisiert, aus der Fillon als Kandidat hervorging.

Fillon ist durch eine Scheinbeschäftigungsaffäre um seine Frau und zwei seiner Kinder massiv unter Druck geraten. Die französische Justiz dürfte bald ein Ermittlungsverfahren gegen ihn einleiten. Zahlreiche Parteifreunde haben sich bereits von Fillon abgewandt.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

11 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Benedikt Walchli (Benedikt Walchli)
    Was wir von diesen Zahlen halten müssen haben wir ja klar genug von den US-Wahlen gelernt?!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Adrian Flükiger (Ädu)
    Hö, hö die rechten Sauberfrauen und Saubermänner - korrupt bis ins Mark. Ist natürlich auf der linken Seite nicht viel besser, aber immerhin ein Mü... spricht vieles für den Valls als Nachfolger des "Holländers", wenn man sich Links denn auch einigen kann...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Peter O. Beutler (KarlLiebknecht)
    LePen hat nicht geringste Chance, Präsidentin zu werden. Ja, Umfragen sind nie zuverlässig. Bei den letzten in Frankreich, bei den Regional Wahlen, wurden dem FN Gewinne in 6 Regionen vorausgesagt. Den Sozialisten höchstens 1. Am Wahlabend hatten die Sozialsten dann 6, der FN 0. Macron, der linksliberale Sozaldemokrat, dürfte die Präsidentenwahlen haushoch gewinnen. Noch deutlicher als im Dez. 2016 der Grūne VanBellen in Österreich, obwohl eigentlich der rechtsextreme FPÖler Hofer Favorit war.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen