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IS-Terror Mehr als 100 Tote bei Anschlag im Irak

Eine Autobombe bei einer Tankstelle hat mindestens 100 Menschen getötet. Die Opfer sind hauptsächlich iranische Pilger.

Ein ausgebrannter Bus.
Legende: Die Fahrzeuge wurden beim Anschlag völlig zerstört. Reuters
  • Bei einem Anschlag auf Reisebusse mit schiitischen Pilgern im Irak sind rund 100 Menschen getötet worden. Die meisten von ihnen kamen aus dem Iran.
  • Der Selbstmordattentäter hatte im Dorf Schomali rund 100 Kilometer südöstlich von Bagdad einen Lastwagen an einer Tankstelle zur Explosion gebracht, an der mindestens sieben Busse mit schiitischen Pilgern geparkt hatten.
  • Die Pilger kamen aus der Stadt Kerbela, wo in den vergangenen Tagen Millionen Schiiten unter grossen Sicherheitsvorkehrungen das Arbain-Fest begangen hatten.
  • Die IS-Terrormiliz bekannte sich laut der auf die Überwachung islamistischer Internetseiten spezialisierten Firma Site zum Anschlag. Der Islamische Staat verübt im Irak immer wieder Anschläge.
  • Seit Mitte Oktober ist eine Grossoffensive irakischer Sicherheitskräfte im Verbund mit den erfolgreicheren kurdischen Peschmerga auf die IS-Hochburg Mossul im Gange.
Karte Google
Legende: Der Anschlag geschah 120 km südlich von Bagdad in der Stadt Al-Hilla. google

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3 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Der Westen darf sich nicht mehr in die Kämpfe z.B. der Sunniten und Schiiten einmischen. Diese "Glaubensgruppen" müssen ihren Kampf selber austragen und irgendwie zu Einigkeit oder zu Gebietsaufteilungen kommen. Auch der Westen musste leider mit "Kriegen" einen Weg finden, der zu einem einigermassen friedlichen Zusammenleben führte.Da haben der nahe Osten und Afrika noch viel vor sich. Der Westen kann sich nur abgrenzen und nicht die einen oder andern bevorzugen, sonst macht auch er sich kaputt.
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  • Kommentar von Robin Heiserer (Robin.H)
    Wenn dieser Anschlag in Europa oder Amerika stattgefunden hätte würde jetzt die ganze Welt darüber reden...
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Der Machtkampf zwischen Sunniten und Schiiten ist seit langer Zeit skrupellos und brutal. Wie in Europa und seinen vielen Überseegebieten der Kampf zwischen katholischer Kirche und Protestanten in all seinen Varianten. Beim Islam fand die Trennung nur früher statt und es gab immer grössere Auseinandersetzungen. Heutzutage geht es um Einfluss in Verbindung mit fossilen Rohstoffen. Die Fronten sind ziemlich verhärtet. Der Konflikt ist für den militärisch industriellen Komplex ein Bombengeschäft.
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