Zum Inhalt springen

International Meistgesuchter Drogenhändler Europas in Kolumbien verhaftet

Drei Jahre war er auf der Flucht, dann entdeckte ihn die kolumbianische Polizei: In Kolumbien ist ein mutmasslicher Mafia-Boss aus Italien festgenommen worden. Es handelt sich um Roberto Pannunzi, den meist gesuchten Drogenhändler Europas.

Einer der meistgesuchten europäischen Drogenbosse ist in Kolumbien verhaftet worden. Nach Angaben des kolumbianischen Verteidigungsministeriums wurde der Italiener Roberto Pannunzi bei einer gemeinsamen Operation der Nationalpolizei und der US-Antidrogenbehörde DEA in einem Einkaufszentrum im Norden der Hauptstadt Bogotá gefasst.

Er soll der Ndrangheta angehören, dem kalabrischen Zweig der Mafia. Pannuzis Bande wird verdächtigt, monatlich zwei Tonnen Kokain aus Südamerika nach Europa geschmuggelt zu haben. «Gegen diesen Boss des internationalen Drogenhandels lagen vier Haftbefehle vor», teilte das Ministerium weiter mit.

Legende: Video «Die Mafia, deine Nachbarin» abspielen. Laufzeit 12:00 Minuten.
Aus Rundschau vom 29.02.2012.

«Ich glaube, er war der grösste Drogenlieferant aus Kolumbien», sagte Federico Cafiero de Raho, Staatsanwalt in der süditalienischen Region Reggio Calabria.

Nach italienischen Medienberichten war der 65-Jährige seit 2010 auf der Flucht. Damals war er aus einer Klinik in Rom entkommen, wo er wegen Herzproblemen behandelt wurde.

5 Kommentare

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von K. Raymond, Bern
    Alles Ablenkung, die wahren Täter LEBEN MITTEN unter uns. Die schlimmsten Täter befinden sich im Gesundheitswesen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von W. Helfer, Zürich
    Die Wissenschaft und Forschung ist auch schon längst zum Missbrauch von Menschen verkommen. Sehr, sehr, sehr Schade. Der Ursprung wäre eigentlich sehr gut gewesen. Früher war es noch so, dass man den Menschen noch helfen wolllte. Heute nuzt man jede Gelegenheit die Menschen auszunutzen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von W. Helfer, Zürich
    Die grössten Drogenbosse findet man in der Tabak- Alkohol- und vorallem in der Pharmaindustrie. Da müsste man die Bosse nichteinmal suchen. Aber es ist ja sooooo einfach. Drogensparten welche Menschen auf einfache weise selber produzieren können werden einfach verboten (kriminalisiert) und schwupp, die Mafia in ALLEN Sparten können kräftig provitieren.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Fadri Pitsch, Zürich
      Herr Helfer, Ihnen ist wohl nicht zu helfen, oder finden Sie Drogen die uns Milliarden, im Gesundheitswesen kosten, am Ende noch gut?. Präzisieren Sie Ihre Meinung und versuchen Sie klar formulierte Sätze die man versteht zu verfassen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von alfred neuhaus, lausanne
      na bitte - endlich! herr pitsch, sie haben wohl nicht erkannt, dass auch vasella mit seinen super pülverchen und tabletten den schweizer steuerzahler milliarden kostet? ... es geht ja offenbar hauptsächlich um geld in ihrer nicht äusserst fundierten antwort. grundsätzlich entstehen die meisten kosten in folge "illegalem" drogenkonsum auf grund deren unreinheit, da sich jeder zwischenhändler die taschen füllen möchte... wärs reiner, wärs feiner und erst noch günstiger fürs gesundheitswesen...
      Ablehnen den Kommentar ablehnen