Menschenrechte verletzt: USA prangern an

Russland, China und Usbekistan bekommen einen Rüffel von den USA. Kritikpunkt: Verstösse in Sachen Menschenhandel.

Ein Vater umarmt seinen Sohn in China. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die beiden sind wieder vereint. Trotzdem tut China noch zu wenig gegen Menschenhandel, sagen die USA. Reuters

Die USA haben China, Russland und Usbekistan wegen Menschenhandels angeprangert. Das Aussenministerium setzte sie auf die Liste der Länder mit den schlimmsten Verstössen.

China wird angelastet, bei den Bemühungen im Kampf gegen den Menschenhandel nicht einmal den internationalen Minimum-Standards zu entsprechen.

Zwar gebe es einige «mässige» Fortschritte, heisst es im Bericht des Ministeriums. Dennoch tue die chinesische Regierung nicht genug. Der Report weist unter anderem auf Chinas Ein-Kind-Politik hin. Familien bevorzugten traditionell Knaben. Dies führe zu einem Handel mit heiratsfähigen Frauen und Prostituierten.

Quelle von Menschenhandel in Usbekistan

Das Hauptproblem in Russland ist laut dem Bericht der Handel mit Arbeitskräften. Bis zu einer Million Menschen würden bei der Arbeit in einer Form ausgebeutet, «die charakteristisch für Fälle von Menschenhandel ist».

Usbekistan schliesslich wurde als eine Quelle von Menschenhandel für Zwangsarbeit und Prostitution gebrandmarkt.