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Flüchtlinge mit Koffern und Rucksäcken
Legende: Nicht selten landen auch Flüchtlinge aus Syrien in den Fängen von Menschenschmugglern. Keystone
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International Menschenschmuggler scheffeln Milliarden

Tausende flüchten jedes Jahr vor Krieg und Umweltgefahren aus ihrer Heimat. Nicht selten landen sie in den Fängen von Schleppern, die ein lukratives Geschäft wittern - und machen. Die UNO fordert ein massives internationales Vorgehen gegen die Profiteure von Not und Gewalt.

Auf den Schmugglerrouten für Flüchtlinge zwischen Afrika und Europa sowie zwischen Latein- und Nordamerika erzielen Schlepper nach UNO-Angaben etwa sieben Milliarden Dollar im Jahr.

Der Leiter des in Wien ansässigen UNO-Büros zur Drogenkontrolle und Verbrechensverhütung (UNODC), Juri Fedotow, befürchtet aber, dass die weltweiten Einnahmen in diesem Geschäft «wahrscheinlich bedeutend höher» liegen.

Fürchterliche Tragödien

Nach Fedotows Worten geschehen täglich «fürchterliche Tragödien, wenn ungeschützte Frauen, Kinder und Männer darauf vertrauen, dass Kriminelle sie in andere Länder bringen». Die internationale Zusammenarbeit gegen diese Form von «transnationalem organisiertem Verbrechen» müsse deutlich verstärkt werden.

Nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) kamen allein in diesem Jahr bereits mehr als 3000 Flüchtlinge bei dem Versuch ums Leben, über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Seit dem Jahr 2000 starben nach IOM-Schätzungen weltweit insgesamt etwa 40'000 Menschen unmittelbar bei dem Versuch, die in ein anderes Land zu fliehen.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von h. anni , zürich
    Asyl in Europa ist unnötig! Hilfe vor Ort, das heisst für mich, den Menschen beibringen, wie man Lebensmittel produziert, handelt, baut, etc, statt sie hier aufzunehmen. Europa sollte die Milliarden (unter europ. Kontrolle!), welche sie hier für Flüchtlinge ausgibt in Afrika investieren. Von den Unmengen von Arbeitslosen z.B. in der EU hat es bestimmt viele, welche diesen Leuten gerne helfen wollen. Schickt Samen, Maschinen, Werkzeuge und Fachleute, welche zeigen, wie es geht. Das ist effizient!
  • Kommentar von Lena Meier , Aarau
    Schluss mit der irren Flüchtlingsbewirtschaftung! Das Geld hilft vor Ort hundertfach mehr. Wann dämmert es wohl einer Mehrheit, dass der Westen nicht hunderte von Millionen Menschen aufnehmen kann?
    1. Antwort von andreas furrer , prilly
      @ lena meier: warum? für das geld haben wir doch auch platz.
  • Kommentar von Marlene Zelger , 6370 Stands
    Der Menschenschmuggel sollte endlich unterbunden werden. Auf diese Art liesse sich die Einwanderung ebenfalls stoppen. denn es können sich sowieso nur Gutbetuchte die immensen Kosten für die Überfahrt leisten, diejenigen, die ein NOCH BESSERES Leben in Europa erhoffen und es somit nicht nötig hätten, zu flüchten. Warum tut der Westen, USA und Europa, aber auch Asien nichts dagegen????
    1. Antwort von andreas furrer , prilly
      @ marlene zelger: und das fragt ausgerechnet jemand aus dem steuerparadies (und ehemaligen söldnerbastion) stans.