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International Mindestens 60 Tote bei Silvesterfeier in Elfenbeinküste

In der Elfenbeinküste sind mindestens 60 Menschen zu Tode getrampelt worden. Während eines Feuerwerks kam es zu einer Massenpanik. Mindestens 200 Menschen sollen verletzt sein.

Legende: Video Massenpanik an der Neujahrsfeier in der Elfenbeinküste abspielen. Laufzeit 01:06 Minuten.
Aus Tagesschau vom 01.01.2013.

Unter den Verletzten gab es gemäss Behördenangaben auch zahlreiche Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren.

Wie unter anderem die britische BBC unter Berufung auf örtliche Rettungskräfte berichtete, ereignete sich das Unglück nahe einem Stadion in der Stadt Abidjan, wo die Menge mit Feuerwerken und einem Konzert Silvester feierte.

Karte Elfenbeinküste
Legende: Die Küstenstadt Abidjan ist die Wirtschaftsmetropole der Elfenbeinküste. srf

Feier zum Neuanfang

Zum Ende des Silvesterfeuerwerks gegen 1 Uhr Ortszeit sei es zu der Massenpanik gekommen. Menschen seien in dem Gedränge totgetrampelt worden oder erstickt. Nach dem Ende des Feuerwerks waren über zwei Millionen Menschen auf dem Weg nach Hause. In der Nähe des Stadions sei es in einigen wenig beleuchteten Strassen zu einem enormen Gedränge gekommen.

Die Feierlichkeiten sollten ein Symbol für den Neuanfang in dem Land unter Präsident Alassane Ouattara sein,  nachdem bei dem von Dezember 2010 bis April 2011 anhaltenden politischen Machtkampf in dem westafrikanischen Land rund 3000
Menschen getötet worden waren.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Menschenansammlungen bergen Gefahrenpotential. Oft entstehen die Tragödien aus dem Nichts. Vorne fliesst es nicht ab und hinten wird gedrängelt und gepuscht. Bei zunehmendem Druck kommt es zu Platzangst und Panik. Eine Kettenreaktion. Erlebte es einmal beim Verlassen eines Stadion nach einem Konzert. Selber im Schnitt einen Kopf grösser als die Masse, konnte ich neben mir gerade noch eine zierliche Frau die zu Boden ging ziemlich unsanft am Arm gepackt, wieder auf die Beine stellen.
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