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International Mitarbeiter erschöpft: Vorläufig kein «Charlie Hebdo» mehr

Nach dem Terroranschlag auf die Redaktion von «Charlie Hebdo» brauchen die Mitarbeiter eine Pause. Das Satire-Magazin soll erst in einigen Wochen wieder erscheinen.

Unmittelbar nach der Terrorattacke hatte die Redaktion von «Charlie Hebdo» zwar noch eine neue Ausgabe des Satire-Magazins herausgegeben – nun ist aber vorerst Schluss. Die Mitarbeiter seien müde und erschöpft, erklärte Anne Hommel, die seit dem Anschlag am 7. Januar mit insgesamt zwölf Toten für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist.

Die erste Ausgabe nach dem Anschlag war in den Redaktionsräumen der Zeitung «Libération» produziert und wegen grosser Nachfrage insgesamt sieben Millionen mal gedruckt worden. Zuvor lag die wöchentliche Auflage bei etwa 60'000 Exemplaren. Seit dieser Ausgabe vom 14. Januar war das normalerweise am Mittwoch herauskommende Blatt nun bereits zwei Mal nicht mehr erschienen.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Christophe Bühler, 8135 Langnau am Albis
    Die Zeitschrift Charlie Hebdo arbeitet im Geist der Menschenrechte und der Aufklärung. Ich hoffe, das sie weiter mutig veröffentlicht wird und nach Pause weiterhin erscheint! Fanatiker dürfen nicht gewinnen.
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  • Kommentar von Christa Wüstner, Reinach
    Mitarbeiter erschöpft...... Nein das glaube ich nicht. Es gibt einen Grund, den die Öffentlichkeit (noch) nicht erfahren soll. Trotz der schweren Belastung , waren sich alle einig, weiter zu machen. Es ist aber gut, eine Unterbrechung bringt etwas Ruhe in die ganze Angelegenheit. Vielleicht erfahren wir auch noch den wahren Grund.
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  • Kommentar von P. Stauffer, Bern
    Wirklich schade! Und das nach den ersten Aussagen zum Attentat nach dem Motto "Jetzt erst recht". Die Islamisten haben leider schon wieder gewonnen.
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