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USA: Joe Biden besucht Einsturzort in Miami eine Woche nach dem Unglück
Aus SRF 4 News aktuell vom 02.07.2021.
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Nach Einsturz von Wohnkomplex Biden: «Einsturzursache des Hauses in Florida ist noch unklar»

  • Auch eine Woche nach dem Teileinsturz eines Wohnkomplexes im US-Bundesstaat Florida ist die Ursache des Unglücks weiterhin unklar.
  • US-Präsident Joe Biden besuchte den Unglücksort und sagte, es gebe verschiedene Theorien, aber noch keine klare Antwort auf die Frage nach der Einsturzursache des zwölfstöckigen Gebäudes.
  • Weiter versprach er eine gründliche Untersuchung des Vorfalls in Surfside nahe Miami. Damit solle auch sichergestellt werden, dass sich ein solches Unglück nicht wiederhole.
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Aus dem Archiv: Zwölfstöckiges Wohnhaus in Miami eingestürzt
Aus Tagesschau vom 24.06.2021.
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Joe Biden liess sich in Surfside von den Behörden über den aktuellen Stand des Rettungseinsatzes informieren. Er sagte dabei auch die volle Unterstützung des Bundes zu. Gemeinsam mit seiner Frau Jill traf er auch Rettungskräfte, um ihnen zu danken.

Kurz vor Bidens Ankunft war die Suche nach Verschütteten aus Sorge um die Stabilität des noch stehenden Gebäudeteils vorübergehend gestoppt worden.

Der verbliebene Gebäudeteil solle abgerissen werden, aber «der Such- und Rettungseinsatz bleibt unsere oberste Priorität», sagte die Bürgermeisterin des Bezirks Miami-Dade, Daniella Levin Cava.

US-Präsident trifft Angehörige

Biden nahm sich bei seinem Besuch am meisten Zeit für ein Treffen mit Überlebenden und Angehörigen von Vermissten. «Sie gehen durch die Hölle», sagte er. Die Angehörigen wüssten, dass die Überlebenschancen mit jedem Tag sinken. Viele seien auch besorgt, weil sie fürchten, ihre Lieben nicht einmal ordentlich bestatten zu können.

Das wirklich Schwierige ist, nicht zu wissen, ob jemand überlebt hat oder nicht.
Autor: Joe BidenPräsident der USA

«Es ist schlimm, jemanden zu verlieren. Aber das Schwierige, das wirklich Schwierige ist, nicht zu wissen, ob jemand überlebt hat oder nicht», sagte Biden weiter.

Die Unglücksstelle
Legende: Am Donnerstagabend erklärten die Behörden, die Bergungsarbeiten seien nach eingehenden Prüfungen der Ingenieurinnen und Ingenieure wieder aufgenommen worden. Reuters

Die Gespräche mit den Angehörigen hätten ihn tief bewegt, sagte er. «Ich fand es wichtig, mit jedem Einzelnen zu sprechen, der mit mir sprechen wollte.» Vor der Rückreise nach Washington hielten Biden und seine Frau Jill noch an einer improvisierten Gedenkwand nahe der Unglücksstelle an, betrachteten Fotos der Vermissten und legten einen Blumenstrauss ab.

Suche dauert seit einer Woche an

Das Gebäude mit rund 130 Wohneinheiten war vergangene Woche in der Nacht auf Donnerstag teilweise eingestürzt. Die Menschen wurden im Schlaf von dem Unglück überrascht. Seitdem läuft die Suche nach Verschütteten.

Joe Biden und Rettungskräfte
Legende: Gemeinsam mit seiner Frau Jill traf Präsident Biden auch Rettungskräfte, um ihnen zu danken. Reuters

Mehrere hundert Retter waren in den vergangenen Tagen rund um die Uhr im Einsatz – mit Spürhunden, Spezialkameras, Horchinstrumenten und schwerem Gerät. Fast 150 Menschen werden noch vermisst. Allerdings ist unklar, ob sie sich tatsächlich alle zum Zeitpunkt des Unglücks in dem Hochhaus aufhielten. Befürchtet wird, dass sich die Zahl der Toten noch deutlich erhöhen könnte.

Kurz nach dem Teileinsturz des grossen Wohnkomplexes hatten Einsatzteams zunächst mehrere Dutzend Menschen retten können. In den vergangenen Tagen verkündeten die Behörden jedoch nur noch düstere Nachrichten. Die Zahl der in den Trümmern geborgenen Todesopfer stieg kontinuierlich und liegt inzwischen bei 18.

SRF 4 News aktuell, 02.07.2021, 03:00 Uhr;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Norbert Zeiner  (ZeN)
    Was muss das für ein Stress sein für Jill Biden, jedes mal wenn ihr Joe auch nur in die Nähe eines Mikrophons kommt immer sprungbereit zu sein um ihn davon wegzuziehen.
  • Kommentar von Adriano Granello  (adgr)
    Der Einsturz eines Wohn-Hochhauses ist gewiss ein seltenes Ereignis und dass das Unglück nachts geschah, als die Menschen zu Hause waren und schliefen, ist tragisch. Was die US-Medien samt den mit ihr assoziierten europäischen Medien und die Politik daraus machen, ist nicht minder tragisch: 1A+++Boulevard-Thema (Sensation, Schock, Schicksale, Hoffnung, viele Tote, Identifizierung und Anteilnahme der Medienkonsumenten) - Wahnsinn!

    SRF sollte sich von dieser Art Journalismus deutlich abgrenzen!