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International Nach IS-Einmarsch in Palmyra: Frauen und Kinder in Gefahr

Die Uno ist besorgt um die Einwohner von Palmyra. Nachdem die Terrormiliz IS die syrische Stadt eingenommen hat, sei das Leben von Frauen und Kindern in Gefahr.

Nach einem Angriff mit Raketenwerfern steigt Rauch über der syrischen Stadt Palmyra auf
Legende: Die syrische Armee von Präsident Assad geht mit Raketenwerfern gegen die IS-Terrormiliz in Palymra vor. Keystone

Nach der Einnahme von Palmyra durch die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ist der UNO-Sicherheitsrat in tiefer Sorge um die Bewohner der syrischen Oasenstadt. Zivilisten müssten in Sicherheit aus der historischen Karawanenstadt fliehen können, forderten die 15 Mitglieder des Rates.

Insbesondere die Lage von Frauen und Kindern sei besorgniserregend. Der IS sei bekannt dafür, Frauen und Kinder zu entführen und auszubeuten, hiess es in einer Erklärung des Sicherheitsrates.Vor der Gewalt fliehenden Zivilisten müsse Sicherheit gewährt werden. Es sei vor allem Aufgabe der syrischen Behörden, die Bevölkerung zu schützen.

Sorge auch um die historischen Stätten

Auch um das UNESCO-Weltkulturerbe zeigte sich das Gremium zutiefst besorgt. Die Einnahme von Palmyra und die anderen «barbarischen Terrorakte» des IS verurteilte der Sicherheitsrat scharf. Die Terrormiliz müsse besiegt werden.

Zerstörung im Namen Gottes

Zerstörung im Namen Gottes

Den historischen Ruinen in der syrischen Stadt Palmyra droht die Zerstörung durch die Terrormiliz IS. Es wäre nicht das erste Mal, dass die Terroristen Kulturstätten «Ungläubiger» zerstören. Lesen Sie hier mehr dazu.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Franz NANNI, Nelspruit SA
    Nun sorgt sich die Uno um das Leben der Frauen und Kinder..... Die UNO haette schon lange ein Verdikt zur globalen Bekaempfung des islamistischen Terrors machen koennen.. aber nein, man hat es verpasst wie schon so manche Gelegenheit. Diese IS Sache muss genau so beendet werden wie seinerzeit der 2te Weltkrieg..
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  • Kommentar von Hans Weiler, St. Gallen
    Während wir hier schlafwandlerisch den Sieg der Homoehe in Irland feiern oder rätseln, wer den ESC gewinnen wird, steht in Syrien der endgültige Sturz Assads bevor, mit nun noch grösserem Leid für die seit Jahren terrorisierte Bevölkerung. Kein Wort darüber, dass "der Sturz Assads" seit Anbeginn das Ziel der USA und ihren Verbündeten war und scheinbar jedes Mittel dafür recht ist. Nach Lybien wird ein weiteres Land der Verwüstung und dem Chaos preisgegeben. Der IS ist eine Geissel des Westens.
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    1. Antwort von C. Szabo, Thal
      Ich wurde oft kritisiert, wenn ich wieder einmal auf die USA und ihre perfide Strategie hinwies. Libyen bzw. Gaddafi wurde vorwiegend aus wirtschaftlichen angegriffen und zerstört. Obwohl Gaddafi ein übler Verbrecher war, profitierte die grosse Mehrheit der Libyer vom Reichtum und der relativen sozialen Sicherheit. Jetzt kann man sich dort nur noch auf das Leid und den Tod verlassen. Der Schutz aller Kindern und Frauen muss allen "heimischen" Gegnern der IS ein höchstes Anliegen sein.
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    2. Antwort von Franz NANNI, Nelspruit SA
      Ich sag es nicht gerne.. aber irgendwie haben Sie recht.. die getoeteten Despoten.. und die noch kommen.. also vom Schah bis Assad hat nur Elend gebracht.. es scheint doch so, als waeren diese Despoten die bessere Loesung fuer Nahost...
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  • Kommentar von B.Kocher, Zuchwil
    Der UN-Sicherheitsrat gibt wieder einmal Empfehlungen ab. Der Bevölkerung von Palmyra hilft das überhaupt nichts. Und der IS mordet weiter!
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    1. Antwort von Christa Wüstner, Reinach
      Richtig Herr Kocher , evtl. noch eine Krisensitzung mit Ausarbeitung einer Resolution. Das wars dann, man muss ja zeigen, dass das wohlverdiente Geld aller Mitarbeiter, auch nützlich angelegt ist.
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