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Keine Unterstützung mehr Netanjahu will UNO-Hilfswerk für Palästinenser auflösen

Benjamin Netanjahu
Legende: Benjamin Netanjahu Der Ministerpräsident vertritt eine harte Linie. Keystone
  • Benjamin Netanjahu will die Schliessung des UNO-Hilfswerks für Palästinenser (UNRWA).
  • Das Hilfswerk löse nicht die Probleme der palästinensischen Flüchtlinge, sondern verewige sie und stachele gegen Israel auf.
  • Vorausgegangen war die Entdeckung eines Tunnels unter zwei vom Hilfswerk betriebenen Schulen in dem von der radikalislamischen Hamas kontrollierten Gazastreifen.

Das UNO-Hilfswerks für Palästinenser hatte nach eigenen Angaben Teile eines Tunnels unter zwei Schulen auf einem Gelände im Maghazi-Camp im Gazastreifen entdeckt. Die Tunnels hatten aber keinen Ein- oder Ausgang auf dem gemeinsamen Grundstück beider Schulen. Das Hilfswerk hatte bei der Hamas scharf gegen die Tunnels protestiert.

Die Hamas hatte Tunnel in der Vergangenheit immer wieder benutzt, um Waffen und Waren zu schmuggeln oder um aus dem abgeriegelten Küstenstreifen auf israelisches Gebiet vorzudringen.

Die EU hatte dem Hilfswerk erst vorige Woche 82 Millionen Euro zugesagt. Damit hilft sie bei der Finanzierung von Schulen und Kliniken.

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14 Kommentare

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  • Kommentar von Jürg Sand (Jürg Sand)
    Sollte je eine "Zweistaatenlösung" realisiert werden, dann auf dem weitaus grössten Teil des ehemals britischen Mandatsgebiet, nämlich Jordanien! Der winzige Zipfel, auf dem eine sich innert weniger Jahre vervielfachende islamische Bevölkerung, unter Morddrohungen an den irraelischen Staat, breit machen will und den geschenkten (ehemals prosperierenden) Gazastreifen zur Terror und Kriegsbasis machte, gehört nach geltendem Recht Israel. Sollen die Glaubensbrüder die Verwandschaft beherbergen!
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  • Kommentar von Leonardo Fridman (Leonardo E. Fridman)
    Die UNWRA unterhält sage und schreibe 30'000 MitarbeiterInnen und kassiert Millionenbeiträge - nicht um das Flüchtlingsproblem der Palästinenser zu lösen, sondern um es zu erhalten: In keiner anderen Migranten-Gruppe wird der Flüchtlingsstatus von der UNO auf zukünftige Generationen vererbt. Die UNWRA schafft in Gaza direkte Abhängigkeiten, in dem nicht Arbeitsplätze geschaffen werden, sondern Hilfsgüter nach Sympathie und Gutdünken verteilt werden. Das ist Korruption vorprogrammiert.
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    1. Antwort von Sebastian Demlgruber (SeDem)
      Und was wäre Ihr Lösungsvorschlag? Die Schulen ganz der Hamas zu übertragen und die Menschen völlig der Willkür dieser Terrororganisation zu überlassen? Es sind Politiker vom Schlage Netanyahus & Co., die den Flüchtlingsstatus der Palästinenser "verewigen", anstatt endlich ernsthaft aus eine Zwei-Staaten-Lösung hinzuarbeiten - und sich dabei sicher sein können, dass auch die Extremisten auf palästinensischer Seite keinerlei Interesse an einem echten Ende des jetzigen Status Quo haben.
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  • Kommentar von Charles Dupond (Egalite)
    Die Grundversorgung der einheimischen Bevoelkerung eines besetzten Gebietes ist Pflicht der Besatzungsmacht. Wenn die UNO wegen deren Bockbeinigkeit zur Ersatzvornahme schreiten muss, sollte sie die Vollkosten der pflichtvergessenen Besatzungsmacht auferlegen und das Inkasso mit Sicherheitsratsresolutionen knallhart durchsetzen, anstatt sich von der EU oder gar auch der Schweiz bespenden lassen.....
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    1. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      "und das Inkasso mit Sicherheitsratsresolutionen knallhart durchsetzen" ... am Veto des Herr Trump und seines Schwiegersohns vorbei...
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    2. Antwort von Leonardo Fridman (Leonardo E. Fridman)
      Nur: Gaza wird ja gar nicht von Israel besetzt...
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